
Die Geschichte der Wien Holding
Die Wien Holding GmbH wurde per Gemeinderatsbeschluss von 31.5.1974 als „Wiener Allgemeine Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft“ gegründet, um alle privatwirtschaftlich geführten Beteiligungen der Stadt Wien, unter einer einheitlichen Leitung zusammen zu schließen und unter Beachtung gemeinwirtschaftlicher Zielsetzungen wirtschaftlich effizient zu führen.
Das Experiment war von Beginn an von Erfolg gekrönt: Ende der 80er Jahre war die 1983 in „Wiener Holding Gesellschaft m.b.H.“ umfirmierte Wien Holding GmbH ein vielschichtiger, in den verschiedensten Unternehmensbereichen tätiger Konzern.
1989 fand die erste Teilprivatisierung statt, wobei 49 % der Anteile an Banken und Versicherungen ausgegliedert wurden. Der zweite Schritt in Richtung Privatisierung erfolgte 1992, die Stadt zog sich auf einen 21 %-Anteil zurück; den Großteil der Anteile hielt nun die Bank Austria AG. Durch die folgenden Umstrukturierungen blieben in der Wien Holding selbst diejenigen Beteiligungen konzentriert, die in engem Konnex zu kommunalen oder öffentlichen Aufgaben zu sehen waren.
2001 gab die Bank Austria AG ihre Anteile an der Wien Holding an die Stadt Wien zurück, womit das Unternehmen nun wieder zu 100 % im wirtschaftlichen Eigentum der Stadt Wien steht.
2002 trat Generaldirektor Dkfm. Klaus Stadler nach 28 verdienstvollen Jahren in der Wien Holding in den Ruhestand und die Geschäftsführung wurde an Komm.-Rat Peter Hanke und Mag. Elisabeth Miksch übergeben. Damit wurde eine neue Ära eingeleitet.
Mit August 2004 löste DI Brigitte Jilka, MBA, Mag. Elisabeth Miksch in der Geschäftsführung ab und leitete bis Ende 2008 gemeinsam mit Komm.-Rat Peter Hanke das Unternehmen.
Seit März 2009 leitet Dipl.-Ing. Sigrid Oblak gemeinsam mit Komm.-Rat Peter Hanke die Wien Holding.
Die neue Wien Holding
Mit der Neustrukturierung des Konzerns in 5 Branchencluster wurden nicht nur klare Geschäftsfelder definiert, sondern auch Möglichkeiten für unternehmensinterne Synergien optimiert.
Die Wien Holding hat seit 2004 nicht nur das Umsatzvolumen laufend ausgebaut, die Investitionen kontinuierlich gesteigert, sondern auch neue Unternehmen und Projekte gegründet, vorhandene Institutionen wie Haus der Musik, KunstHausWien übernommen oder die Koordination der großen Jahresevents wie Mozart Jahr 2006 umgesetzt, sondern auch eine konsequente Outgoing-Politik verfolgt.
Die Wien Holding geht über die Grenzen Österreichs hinaus, ist sowohl in den CEE Märkten präsent als auch in Osteuropa und den Schwellenländern im Nahen und Fernen Osten.
Die offensive Investitions- und Inkubationspolitik wird auch in den kommenden Jahren fortgesetzt. Die Wien Holding befindet sich nach wie vor in dynamischer Wachstumsphase.
