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Logistikdrehscheibe für eine ganze Region
Wiener Hafen Gruppe
Das Logistikzentrum Wiener Hafen ist mit einer Fläche von 3,5 Mio. m² eines der größten Güterverkehrszentren Österreichs, welches auch den größten öffentlichen Donauhafen Österreichs mit den Frachthäfen Freudenau, Albern und Lobau sowie dem Personenhafen bei der Reichsbrücke umfasst. Neben den Gesellschaften der Gruppe Wiener Hafen (Wien Holding) haben sich mittlerweile rund 120 hauptsächlich logistiknahe Unternehmen angesiedelt, welche knapp 5.000 Mitarbeiter beschäftigen. Der Güterumschlag von mehr als 12 Mio. Tonnen, zu dem allein  die Wiener Hafen-Gruppe 5,5 Millionen Tonnen beigetragen hat, unterstreicht die Bedeutung dieses Logistikzentrums. Etwa die Hälfte der über den Wiener Hafen umgeschlagenen Güter erfolgt per LKW, 35 Prozent per Bahn und 15 Prozent per Schiff.
 
Der Wiener Hafen betreibt das größte (Zoll)Freilager Österreichs. Für die Lagerung bzw. Bearbeitung von Zoll- und Inlandsware stehen moderne Lagerhallen sowie geschultes, gut ausgerüstetes Personal zur Verfügung. Ein eigenes Zollamt sorgt für rasche Abfertigungen. Das Gelände ist rund um die Uhr bewacht, Zu- und Abfahrten unterliegen nicht dem Wiener Nachtfahrverbot.
 
Der Wiener Hafen bietet:
 
  • 70.000 m² gedeckte Lagerfläche, teilweise mit Regalen ausgestattet,
  • EDV-gestütztes Markenartikelverteilzentrum,
  • versperrbare Kojen zwischen 40 m² und 570 m²,
  • Gleisanschluss,
  • gedeckte WGG / LKW - Rampen, 2
  • 50.000 m² Freilagerflächen,
  • Büros zur Anmietung,
  • Be-/Ent-/Umladen der Ware;
  • Lagern; Lagerführung über EDV;
  • Kommissionierung sowie Leistungen, die im Zusammenhang mit dem jeweiligen Geschäft nachgefragt werden können.
 
Intensive Baumaßnahmen
 
Mit dem im Jahr 2006 gestarteten Ausbauprogramm mit einem Investvolumen von 150 Millionen Euro werden bis 2010 optimale Rahmenbedingungen für den künftigen Erfolg des Wiener Hafens geschafft.
 
Neue Krananlagen, größere Lagerhallen und neue Kaimauern im Hafen Albern wurden bereits errichtet. Der neue, gemeinsam von Wiener Hafen und ÖBB gebaute Container-Terminal wurde im Herbst 2008 eröffnet und ermöglicht eine Steigerung der Kapazitäten auf rund 500.000 Container-Einheiten pro Jahr. Im nächsten Ausbauschritt wird der alte Terminal modernisiert und damit auf den Standard der neuen Anlage angehoben. Weiters wird 2009 die Fassadensanierung der Getreidespeicher (der Alberner Hafen zählt zu den wichtigsten Standorten für den Getreide-Umschlag in Ostösterreich) und die Sanierung des Hafen-Bürogebäudes begonnen. Genauso wie der Hafen Freudenau wird auch Hafen Albern mit einem Hafentor bis Mitte 2013 komplett hochwassersicher gemacht. Damit ist dann auch die Voraussetzung zur Entwicklung neuer Flächen für Betriebsansiedlungen geschaffen. Etwa 100.000 m² werden dafür zur Verfügung stehen.
 
Gleichzeitig wird auch die Infrastruktur für Schiene und Straße verbessert. Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Eisenbahnbrücke, die über die Hafeneinfahrt Freudenau und den Donaukanal führt, ist bereits fertig und verbindet den Wiener Hafen direkt mit dem Zentralverschiebebahnhof Kledering. Im Bereich der Straßeninfrastruktur wird nun die Bundesstraße B14 (Handelskai) vom Zentrum des Hafengebietes in die Seitenhafenstraße verlegt, um ab 2010 das Container-Terminal vom Durchfahrtsverkehr zu entlasten. Eine neue Brücke über den Donaukanal wird das Hafengelände an die Ostautobahn (A4) anbinden.
 
Um den Hafen Freudenau vor Hochwasser zu schützen, werden derzeit 20 Millionen Euro in den Hochwasserschutz investiert. Das Hafenbecken erhält ein riesiges, stählernes Hafentor, das, noch bevor das Hochwasser Wien erreicht, geschlossen wird. Dieses wird voraussichtlich 2010 fertiggestellt.  Es ist für ein Jahrhundert-Hochwasser mit einer Durchflussmenge von über 14.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde konzipiert und bewahrt den Hafen so vor Schäden in Millionenhöhe. Zusätzlich wird beim Projekt „Landgewinnung im Hafen Freudenau“ das Hafenbecken um ca. 20 Prozent verkleinert, um so auf den neuen Flächen Anlagen für den Warenumschlag per Schiff und Bahn errichten zu können.
 
Die vom Wiener Hafen Anfang 2009 erworbene Marina Wien wird noch attraktiver gestaltet und soll um neue Freizeitangebote ergänzt werden.
 
Weiter auf Erfolgswelle 
 
Sowohl der Umsatz wie auch der Gewinn sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Mit 48 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2008 wurde das Ergebnis aus dem Jahr 2007 um drei Millionen Euro bzw. um sieben Prozent übertroffen. Das konsolidierte Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) liegt bereits bei 10,2 Millionen Euro, das bedeutet eine Steigerung um 24 Prozent (2007: EGT von 8,2 Millionen Euro).
 
Ein neuer Passagierrekord wurde im Jahr 2008 im Personenhafen Wien bzw. bei den Anlegestellen am Donaukanal bei der Reichsbrücke verzeichnet mit 4.434 abgefertigten Schiffen (plus 2 Prozent) und 380.000 Passagieren (plus 25 Prozent). Auch die DDSG Blue Danube Schifffahrt GmbH, an der der Wiener Hafen mit 50 Prozent beteiligt ist, hat ein Rekordergebnis eingefahren. Die Gesellschaft betreibt als eines der Nachfolgeunternehmen der früheren Donaudampfschifffahrtsgesellschaft die Personenschifffahrt in Wien und der Wachau. Mit 316.000 beförderten Passagieren wurden um 2 Prozent mehr Gäste transportiert als im Vergleich zum Vorjahr.
 
Mit über 335.000 Containereinheiten (TEU) konnte die bestehende Vormachtstellung des von der Tochtergesellschaft WienCont betriebenen Terminals für kombinierten Verkehr im Bereich Seehafencontainer weiter ausgebaut werden. Dies war nicht zuletzt durch die ausgezeichnete Verkehrsanbindung möglich: Mehr als 120 Züge pro Woche verbinden Ostösterreich mit den großen Seehäfen Hamburg, Bremerhaven und Rotterdam, die Mittelmeerhäfen Triest, Koper und Rijeka werden mit Waggongruppen erreicht.
 
Kontinuierlich baut der Wiener Hafen auch seine führende Stellung nicht nur im Containergeschäft, sondern auch als Autoverteilerzentrum aus. Rund 70.000 Neuwagen nahezu aller in Österreich gehandelten Automarken werden über den Autoterminal im Wiener Hafen verteilt. Das sind rund 25 Prozent der in Österreich jährlich neu zugelassenen Fahrzeuge.
 
 
Wiener Hafen Management GmbH
A-1023 Wien, Seitenhafenstraße 15
Tel.: +43 1 727 16-0
Fax: +43 1 727 16-200
 
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