Die besten Stunts der Show im Video:
Ein Blick hinter die Kulissen der Motocross-Freestyle Show in der Wiener Stadthalle
Standing Ovations in der Wiener Stadthalle. 16.000 Zuschauer erlebten zwei Tage lang akrobatische und atemberaubende Stunts der Motocross-Freestyler. Noch höher, noch waghalsiger, noch verrückter, noch besser, so lautete das Motto der Veranstalter bei der siebten Auflage von Masters of Dirt in der Wiener Stadthalle im Februar 2009.
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„Masters of Dirt“: Die besten Stunts der Show im Video
Ein Blick hinter die Kulissen der Motocross-Freestyle Show in der Wiener Stadthalle
Standing Ovations in der Wiener Stadthalle. 16.000 Zuschauer erlebten zwei Tage lang akrobatische und atemberaubende Stunts der Motocross-Freestyler. Noch höher, noch waghalsiger, noch verrückter, noch besser, so lautete das Motto der Veranstalter bei der siebten Auflage von Masters of Dirt in der Wiener Stadthalle im Februar 2009.
Waghalsige Sprünge
Den Fans wurde nicht zu viel versprochen. Mit dröhnenden Motoren jagten die Freestyle-Bikes durch die Halle, schossen über die Rampen durch ein Feuermeer, für das die Pyrotechniker sorgten. Die Namen der Sprünge stehen gleichzeitig für deren Waghalsigkeit: Suicide Backflip, Cliffhanger, Tsunami, Tsunami Scorpion Style oder Superman bringen die Sportler an ihre physischen Grenzen. Was so leicht aussieht, haben sich die Freestyler in einem eisernen Training angeeignet. Höchste Körperbeherrschung, präzises Timing und vollste Konzentration sind oberstes Gebot.
Stars mit so klingenden Namen wie Ronnie Renner oder Busty setzten das Gesetz der Schwerkraft außer Kraft. Das Highlight schlechthin lieferte Superstar Scott Murray. Der US-Pilot fabrizierte auf seiner 300-Kilogramm-Maschine einen doppelten (!) Rückwärtssalto. Mit ihm beherrschen nur drei Fahrer weltweit diese Kombination. Scott Murray brauchte hierfür eine eigene Rampe - noch steiler und höher als normale Freestyle Motocross Rampen. Die Halle tobte als der atemberaubende Sprung gelang.
Und die DJs heizten mit stampfenden Rythmen die Stimmung an. Neben den harten Männern und den röhrenden Motoren, durften auch heuer die heißen Fuel Girls nicht fehlen. Sie brachten bei Masters of Dirt mit ihrer spektakulären Feuershow und viel nackter Haut die Halle zum Kochen.
Perfekte Bedingungen in der Wiener Stadthalle
Die Wiener Stadthalle bietet für diese Extremsportart das perfekte Umfeld, die Freestyle-Fahrer reisen aus der ganzen Welt an und finden hier genügend Raum für ihre Darbietungen. Der Aufwand war enorm. Insgesamt 3.500 Tonnen Sand wurden von dutzenden LKW in die Halle gebracht und von großen Schaufelbaggern zu riesigen Hügel mitten in der Halle aufgeschüttet. Der Backstage-Bereich wurde zum Fahrerlager und zur Werkstatt umfunktioniert.
Vorverkauf für 2010 hat bereits begonnen
Mindestens genauso spektakulär und noch schneller, noch höher verspricht die Master of Dirt Show im nächsten Jahr zu werden. MASTERS OF DIRT 2010 - Das Original findet am Sa, 20. Februar 2010 und So, den 21.Februar 2010 in der Wiener Stadthalle statt. Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Tickets auf www.stadthalle.com.
Zum Thema
Freestyle Motocross oder kurz FMX hat sich aus dem Motocross entwickelt. Früher wurden bei den Wettbewerben neben dem eigentlichen Rennen auch spezielle Show-Wettbewerbe abgehalten, bei denen die Fahrer mit ihren Maschinen die schönsten Sprünge nochmals zeigten. Bald begannen die Fahrer, sich auf diesen Show-Wettbewerb zu konzentrieren. So wurde mit der Zeit FMX allmählich zur eigenständigen Disziplin. Dabei springen die Fahrer mit leicht veränderten Motocross-Maschinen über Sprungschanzen, die im Fachjargon als "Kicker" bezeichnet werden. In den wenigen Sekunden zwischen Absprung und Landung führen sie waghalsige Manöver in der Luft aus. So zum Beispiel den Double Backflip, ein doppelter Rückwärtssalto mit Motorrad. Oder der „Body Varial“, bei dem sich der Fahrer von der Maschine löst, sich in der Luft um die eigene Körperachse dreht. Dabei steht er für ein paar Sekunden lang mit dem Rücken zur Fahrtrichtung bevor er die Drehung vollendet, den Lenker neuerlich ergreift und wieder richtig im Sitz der Maschine landet. Ähnlich spektakulär ist auch der Shoebox. Mitten im Sprung verlässt der Fahrer das Motorrad, hakt sich mit den Beinen an den Lenkergriffen fest, zieht sich wieder an die Maschine wieder heran, um dann den Sprung zu vollenden. Je nach Wettbewerb werden ein einzelner Sprung oder eine Reihe von Sprüngen in vorgegebener Zeit von Kampfrichtern, den Judges, bewertet. Der Fahrer mit der höchsten Wertung gewinnt. Bei den Shows finden auch zahlreiche Spezialbewerbe statt. So zum Beispiel der „High Jump“-Bewerb, bei dem es darum geht wie beim Hochsprung in der Leichtathletik möglichst hoch über eine Stange zu springen – allerdings mit dem Bike und mit Höllentempo.