
Die für 2007/2008 geplante neue Shoppingmall "Stadioncenter" im Rahmen des U2-Stadtentwicklungsprojektes der Wien Holding stößt auf enormes Interesse. Laut einer Umfrage der Fachhochschule des BFI Wien halten 80 Prozent der Bevölkerung im 2. Bezirk den Bau für "wichtig" oder "sehr wichtig".
Die Shoppingmall wird von der IG Immobilien GmbH (im Rahmen eines Private Public Partnership Modells mit der Wien Holding und der IC Projektentwicklung GmbH) im Umfeld des Ernst Happel-Stadions und der Krieau realisiert. Sie wird mehr als 60 Outlets umfassen und auf 21.000 Quadratmetern einen interessanten Mix anbieten. Als Vorteil kommen der direkte U-Bahnanschluss (Verlängerung der U2) sowie 880 Parkplätze hinzu.
Die Gestaltung der Fassade wurde im Rahmen eines internationalen Architektenwettbewerbes vergeben, sodass die städteplanerischen Auflagen der Stadt Wien auch zu 100 Prozent erfüllt werden, mit dem Bau wurde im September begonnen.
Die Shoppingmall "Stadioncenter" schließt eine Infrastrukturlücke im zweiten Bezirk. Immerhin werden rund um die Mall derzeit nicht nur Wohnanlagen (Bereich Vorgartenstraße, Alte Busgarage, in Zukunft auch Union Gründe) errichtet, sondern in der Krieau auch ein Bürohaus (Hoch Zwei) und ebenfalls im Rahmen der U2 Stadtentwicklungs GmbH Büro- und Gewerbeimmobilien (Plus Zwei), die insgesamt etwa 1.000 neue Arbeitsplätze schaffen.
"Das Projekt ist insbesondere angesichts der Fußballweltmeisterschaft 2008 von strategischer Bedeutung. Zu diesem Zeitpunkt wird Wien medial im Zentrum stehen. Hunderte Millionen Menschen werden sich das Finalspiel der Europameisterschaft ansehen und damit auch das Umfeld des Stadions auf den TV-Schirmen geliefert bekommen, abgesehen von den tausenden Journalisten und Medien, die von Wien aus berichten", so Dipl.-Ing. Brigitte Jilka, MBA, Geschäftsführerin der Wien Holding und verantwortlich für den Immobilienbereich.
Die Wien Holding realisiert derzeit mehrere große Immobilienprojekte: die Neugestaltung der Therme Oberlaa, das Projekt "START" auf den ehemaligen Waagner Biro-Gründen und die Umgestaltung des Mozarthaus Vienna, das im Jänner 2006 eröffnet wird.

