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5-Jahresbilanz der Wiener Technologieoffensive
Investitionen von 380 Millionen Euro ausgelöst
zurück | 16.01.2006
"Wien hat sich in den letzten Jahren zu einem europäisch bedeutenden Technologiestandort entwickelt und gewinnt als europäisches Forschungs- und Kompetenzzentrum immer mehr an Bedeutung. Die Stadt Wien hat diesen Prozess mit dem Ausbau und der Umstellung der Technologieförderung massiv unterstützt", so Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder.

"Im Jahr 2000 wurde eine eigene Technologieagentur der Stadt - das Zentrum für Innovation und Technologie - ZIT gegründet. 100 Millionen Euro wurden auf diesem Weg als direkte Förderung an Unternehmen bereitgestellt. Ausgelöst wurden Invests von rund 300 Millionen Euro", erklärte Wiens Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder.

150.000 neue Jobs geschaffen

Der Erfolg der Wiener Technologieoffensive kann sich sehen lassen: "Bereits 20 Prozent der Wiener Jobs - das sind rund 150.000 - hängen direkt oder indirekt mit dem Technologiebereich zusammen. Bei 10 Förderwettbewerben (Calls) hat das ZIT 25 Millionen Euro an 148 Unternehmen ausgeschüttet. Alleine dabei wurde ein Investvolumen von 100 Millionen Euro ausgelöst mit dem Ergebnis, dass heute zusätzliche 1.000 Forscher allein deshalb in Wien aktiv sind.

Parallel zu den monetären Förderungen wurde ein spezialisiertes Immobilienmanagement für Technologiezentren entwickelt. Vorzeigeprojekte wie das Vienna Biocenter oder Campus- Poliklinik wurden bzw. werden so realisiert. Das dabei mit privaten Partnern ausgelöste Gesamtinvestvolumen beträgt fast 80 Millionen Euro", so Rieder. Insgesamt wurden durch die Aktivitäten des ZIT Invest von rund 380 Millionen Euro ausgelöst.

110 Millionen Euro für 2006

Die Stadt Wien setzt den erfolgreichen Weg der gezielten Förderung von Spitzenprojekten und des Immobilienmanagements für High-Tech-Projekte auch im Jahr 2006 weiter fort. Insgesamt stehen heuer rund 110 Millionen Euro für Technologiemaßnahmen in Wien bereit. 20 Millionen Euro davon laufen über das ZIT, das damit neue Förderwettbewerbe, Kompetenzzentren und Spezialprogramme wie die Vienna Spots of Excellence finanziert.

Neben den 20 Millionen Euro für das ZIT zur unternehmerischen Technologieförderung stehen in Wien im Wege des WWTF rund 7 Millionen Euro hauptsächlich für die Grundlagenforschung und Wissenschaftsförderung bereit. Weitere 13 Millionen gibt es als Wissenschaftsförderungsmittel der Stadt. Dazu kommen 68 Millionen Euro an Invests durch private Partner, die durch die in den Jahren 2000 bis 2004 vergebenen WWFF Darlehen ausgelöst und heuer wirksam werden.

Wien gewinnt mit Technologie

Im Zeitraum von fünf Jahren (1998 bis 2002) erhöhten sich die für einen Technologiestandort entscheidenden Eckdaten, wie die folgenden und letztverfügbaren "harten" Daten der Statistik Austria, die bis 2002 vorliegen, zeigen.

  • Die Summe der Investitionen von Wiener Unternehmen in Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ist seit 1998 um 22 Prozent auf rund 1,15 Milliarden Euro gestiegen (das sind 36,8 Prozent der gesamtösterreichischen Ausgaben).
  • Die Anzahl der Wiener Unternehmen, die Forschung und Entwicklung konnte seit 1998 von 242 auf 370 Unternehmen gesteigert werden. Das entspricht einem Anstieg um 53 Prozent.
  • Die Zahl der in der unternehmerischen Forschung und Entwicklung tätigen Personen ist von 8.249 im Jahr 1998 auf 9.555 gestiegen.
  • Im gesamten Technologiebereich - also nicht nur in der unternehmerischen Forschung und Entwicklung - sind in Wien heute schon 150.000 Menschen beschäftigt, das sind rund 20 Prozent aller Wiener Erwerbstätigen.
  • Alle Prognosen weisen eindeutig darauf hin, dass dieser gewaltige Aufwärtstrend Wiens als Technologiestandort weiter anhält.

 

 

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