
Eröffnung des Mozarthauses Vienna, Mozartschwerpunkt im Haus der Musik, Idomeno im Theater an der Wien, Eröffnung der Halle F der Wiener Stadthalle, Umgestaltung des Ronacher und und und ...
Die Wien Holding, das Wirtschaftsunternehmen der Stadt Wien, setzt in diesen Tagen wesentliche kulturpolitische Akzente. Am 27. Jänner 2006 wird das Mozarthaus Vienna in der Domgasse mit einem 48 Stunden-Nonstop-Open-Programm eröffnet. Im neuen Theater an der Wien, dem dritten Opernhaus der Stadt findet die Aufführung von Mozarts Idomeno mit internationaler Starbesetzung statt, im Haus der Musik, ebenfalls eine Tochtergesellschaft der Wien Holding, wird eine Ausstellung zu Mozarts Symphonien gezeigt, und das Ronacher wird zu einem internationalen Musicalhaus umgestaltet.
"Die Wien Holding investiert bewusst und überlegt in Kultur und cultural industries. Wien definiert sich über Kultur und lockt damit Millionen Menschen jährlich an die Donau. Das hat auch wesentliche wirtschaftliche Komponenten", so Wien Holding Geschäftsführer Peter Hanke, verantwortlich für den Kulturcluster der Wien Holding.
Wiener Stadthalle neu
Eine nachhaltige Kultur- und Architekturinvestition stellt auch der Neubau der Halle F und die Modernisierung des gesamten Stadthallenkomplexes dar, in den seit dem Jahr 2000 79 Millionen Euro investiert wurden. Die Halle F eröffnete in diesen Tagen den Spielbetrieb mit dem Erfolgsmusical "Mamma Mia". Das offizielle Opening findet mit einer Gala im Februar statt. "Die Wiener Stadthalle", so Peter Hanke weiter, "ist damit das größte geschlossene Infotainmentcenter Europa im urbanen Raum."
Das dritte Opernhaus
Mit dem dritten Opernhaus setzen die Vereinigte Bühnen Wiens - Ronacher, Raimundtheater, Theater an der Wien - einen weiteren internationalen Akzent: "Die Musikstadt Wien braucht ein drittes Haus. Erstmals wird damit in Wien auch das System des Stagione-Theaters verwirklicht."
Darüber hinaus ist die Wiener Mozartjahr-Koordination durch Peter Marboe in die Wien Holding eingebunden. "Das ist ein Beweis für das hohe Vertrauen in die Managementfähigkeit der Wien Holding", resümiert Hanke.

