
Infocenter als architektonisches Signal
Das Infocenter, das von der Architektengruppe Gitschthaler, Aichholzer & Partner innerhalb von sechs Wochen am Herbert-von- Karajan-Platz errichtet wurde, soll, so Peter Marboe, auch ein architektonisches Signal für das Mozartjahr darstellen, ein Zeichen, dass alle Kunstsparten in die kreative Auseinandersetzung mit Mozart eingebunden sind. Der skulpturale Bau auf dem Karajan- Platz tritt in einen Dialog mit seiner prominenten Umgebung, der Staastsoper und der Achse der Kärtner Straße, auf die sich von ersten Stock des Gebäudes eine schöne Perspektive bietet. Der Raum im Erdegeschoss dient der Publikumsinformation, die schnell, leicht und kompetent vermittelt werden soll und dem Kartenverkauf.
"Calling Mozart" auf den Spuren des Komponisten
Auf Mozarts Spuren in Wien kann man sich im gesamten Mozartjahr mit "Calling Mozart" begeben. 50 Info-Säulen markieren Orte, die mit dem Jahresregenten in Zusammenhang stehen, zeigen an, wo Mozart gewirkt und gelebt hat, wo er aufgetreten ist, seinen Vergnügungen nachgegangen ist und gewohnt hat. Mittels Handy (Tel:: 43-5-1756 + Durchwahl der jeweiligen Stationsnummer) oder eines im Infocenter am Karajan-Platz entlehnbaren Audioguides (3 Euro für drei Stunden, 10 euro pro Tag), sowie als gratis mp3- Download auf www.callingmozart.at/ erhält man in Form von 3- minütigen "Hörbildern" die jeweilige Information zum Ort. Operatives Managementcenter für das Mozartjahr 2006 ist die Wien Holding. Dort ist auch die Mozart-Jahr-Intendanz angesiedelt.

