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Ein Jahr der Expansion und Investitonen
Die Wien Holding und das Mozartjahr 2006
zurück | 10.04.2006
Mit Elan und Optimismus gehen die beiden Wien Holding-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Brigitte Jilka, MBA und Peter Hanke das Jahr 2006 an. Mit frischem Kapital aus einer Anleihe in der Höhe von 70 Millionen Euro, die im November 2005 begeben wurde, hat die Wien Holding auch die finanziellen Rahmenbedingungen für eine kräftige Expansionspolitik geschaffen.

"Im Jahr 2006 wird der Wiener Hafen im Mittelpunkt stehen", so Peter Hanke: "Der Wiener Hafen ist eine wesentliche Logistikdrehscheibe mitten in Europa und wird diese strategisch bedeutsame Position auch in Zukunft ausbauen. Heuer beginnt der erste große Modernisierungsschub. Gespannt sind wir auch, wie die neue Schnellschiffsverbindung zwischen Wien und Bratislava aufgenommen wird. Ab Jahresmitte wird der Linienbetrieb des Twin City Liner aufgenommen, bis zum nächsten Jahr wird auch die Anlegestelle am Donaukanal mitten in Zentrum Wiens fertig gestellt sein. Der Twin City Liner ist ein Private Public Partnership-Modell, das wir gemeinsam mit der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich/Wien realisiert haben."

Wichtige Immobilienprojekte

Im Immobiliensektor, für den Dipl.-Ing. Brigitte Jilka, MBA verantwortlich zeichnet, stehen große Projekte vor der Finalisierung. "Die U2 Stadtentwicklung im 2. Bezirk läuft voll nach Plan: Errichtung einer Shoppingmall neben dem Ernst Happel-Stadion, ein Bürohochhaus, das auch architektonisch spannend ist und ein gemischtes Büro-, Hotel- und Wohnimmobilienprojekt. Damit werden nicht nur etwa 1.000 neue Arbeitsplätze schaffen, sondern auch die Infrastruktur im 2. Bezirk deutlich verbessert. Die Projekte werden pünktlich bis zur Fußball-Europameisterschaft 2008 fertig gestellt. 2008 wird Wien im Zentrum der medialen Öffentlichkeit stehen. Hunderte Millionen Menschen werden die Übertragungen der Fußballspiele live sehen - und damit auch das Vorzeigeprojekt im 2. Bezirk."

Parallel dazu wird die Therme Oberlaa zu einem international ausgerichteten Wellnesscenter umgestaltet. Auch für die Waagner Biro-Gründe im 21. Bezirk gibt es konkrete Planungen. "Alle diese Projekte sind PPP-Modelle, die sich nicht nur ökonomisch rechnen, sondern auch nachhaltige Wirkung und Ausstrahlung haben", so Brigitte Jilka.

Den Wirtschaftsstandort Wien stärken

Als weitere wesentliche Aufgabe der Wien Holding sehen beide Geschäftsführer die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Wien: Gerade angesichts der EU-Osterweiterung und der neuen wirtschaftlichen Dynamik, die im großen Donauraum entsteht: "Die Wien Holding wird deshalb auch verstärkt international tätig sein. Die Gründung der der Central Danube Marketing und Development GmbH war der erste Schritt, weitere Initiativen werden folgen."

Eine jüngst erschienene Studie von Price Waterhouse Cooper "Cities of the future" geht davon aus, dass in Wien im Jahr 2030 etwa 3 Millionen Menschen wohnen werden. "Das ist eine gewaltige Herausforderung nicht nur für die Stadtplanung und den Wohnbau, sondern auch für die Wirtschaftspolitik. Deshalb rüstet Wien stark auf, was die Basisinfrastruktur betrifft: die Breitbandinitiative, an der auch die Wien Holding mitwirkt, ist nur ein Beispiel, die offensive Ansiedlungspolitik ein zweites. Erstmals nach vielen Jahren steigen die internationalen Unternehmensniederlassungen in Wien wieder. Wien ist wieder strategisches Zentrum für Konzerne, die nach Osteuropa expandieren wollen", so die Holding Geschäftsführer.

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