
Laut Studie "Volkswirtschaftliche Effekte außerhäuslicher Kinderbetreuung" - durchgeführt von den beiden WU-Wissenschaftlern und Professoren Ulrike Schneider und Mikulas Luptacik im Auftrag von "Kinder in Wien", des größten Privatanbieters von Kinderbetreuung in Wien - generieren die Wiener Kindertagesstätten volkswirtschaftlich Wertschöpfungseffekte von beinahe 166 Millionen Euro. Ebenso werden in gesamt Österreich 11.300 Vollzeit-Arbeitsplätze direkt oder indirekt durch die Existenz der Wiener Kindertageseinrichtungen gesichert. Weiters generieren die Wiener Kindertagesheime einen zusätzlichen Konsum durch Beschäftigte in anderen Sparten der Volkswirtschaft in der Höhe von 44 Millionen Euro.
Die Studie, die erstmals in Österreich durchgeführt wurde, konnte unter anderem durch Unterstützung der "Wiener Kindergärten" (MA 10) und der Magistratsabteilung für Statistik durchgeführt werden. Die Leiterin der Wiener Kindergärten, Mag. Christine Spieß, erinnerte daran, dass die flächendeckende Bereitstellung von Kinderbetreuungseinrichtungen in Wien hervorragend sei. Etwas mehr als die Hälfte (51,4 Prozent) betreibt die Stadt Wien, um die 28 Prozent werden von Vereinen organisiert, kirchliche Institutionen decken in Wien etwas mehr als 16 Prozent ab, der Rest verteilt sich auf Privatpersonen, Betriebe, Bund und sonstige Erhalter - was auch bei Betriebsansiedlungen von Seiten der Unternehmen als relevanter Faktor angesehen wird.

