
"Die Stadt fördert Klimaschutzmaßnahmen im Wohnbereich aus guten Gründen. Erstens werden dadurch die Energiekosten für die Mieter deutlich gesenkt, zweitens wird die Umwelt entlastet und das Klima geschützt und drittens setzt Wien damit einen wichtigen Beschäftigungsimpuls für die Bauwirtschaft und das Baugewerbe. Im Neubau ist seit Jahren Niedrigenergiestandard verpflichtend, derzeit sind sogar 6 großvolumige Passivhausprojekte in Bau. Im Sanierungsbereich spielt die thermisch-energetische Wohnhaussanierung (Thewosan) die größte Rolle. Die Stadt hat diese thermischen Sanierungen in den letzten sechs Jahren mit insgesamt 156 Millionen Euro gefördert. Das ergibt auch einen positiven Effekt auf den Arbeitsmarkt. Die durch Thewosan ausgelösten durchschnittlichen Sanierungsinvestitionen von 90 Mio. Euro jährlich sichern 2.000 Arbeitsplätze im Bau- und Baunebengewerbe. Im laufenden Jahr sollen weitere 6.000 Wohnungen gefördert thermisch saniert werden", erklärte Wohnbaustadtrat Werner Faymann. Wesentliche Dynamik in den Wiener Wohnbau bringt das Konzernunternehmen der Wien Holding, die GESIBA, die allein 2006 und 2007 etwa 700 Wohnungen errichtet und übergibt.
Die Thewosan-geförderten Wohnhäuser
Seit der Einführung dieser Förderungsschiene im Jahr 2000 wurden 583 Wohnhäuser mit 48.000 Wohnungen saniert bzw. sind gerade in Sanierung.

