
Um die Nutzung der Solarenergie weiter zu forcieren, hat die Stadt Wien im Jahr 2005 die Initiative "Sonne für Wien" unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Umweltstadträtin Mag. Ulli Sima sowie unter der Federführung der Magistratsdirektion Klimaschutzkoordination gesetzt.
"Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildungsmaßnahmen wurden die Vorteile der Solarenergie für die Menschen und das Klima herausgearbeitet und die Chancen für den Einzelnen aufgezeigt. Denn immerhin hat Wien die beste Solarförderung österreichweit, d.h. in keinem anderen Bundesland gibt es höhere Zuschüsse pro Anlage", so die Klimaschutzkoordinatorin der Stadt Wien, Mag.DDr. Christine Fohler-Norek.
Der Nutzung erneuerbarer Energieträger kommt im Klimaschutzprogramm der Stadt Wien (KliP Wien) zentrale Bedeutung zu. Dementsprechend werden in Wien laufend diesbezügliche Projekte realisiert. Jüngste Beispiele sind etwa das kürzlich in Betrieb gegangene Kleinwasserkraftwerk Nußdorf, der Windpark Unterlaa sowie das Biomassekraftwerk, das im Sommer 2006 ans Netz gehen wird. In diesem Zusammenhang ist selbstverständlich auch die Sonnenenergie besonders wichtig, treffen in Wien pro Quadratmeter und Jahr ja immerhin 1100 Kilowattstunden Sonnenenergie auf eine nach Süden geneigte Fläche. Die Sonnenenergie ist schadstoff- und kohlendioxidfrei.
Die erfolgreiche Solarinitiative "Sonne für Wien" wird auch im Jahr 2006 fortgesetzt. Erster Höhepunkt werden die Informationsangebote auf der Wiener Messe "Bauen & Energie" vom 23. bis 26.2.06 sein.
Informationen:
www.wien.gv.at/umwelt/klimaschutz/

