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Stadt Wien erhöht Sozialhilfe
Vizebürgermeisterin Renate Brauner führt ab 1. April 2006 ein neues System ein
zurück | 17.02.2006
"Wir werden in Wien die Sozialhilfe beträchtlich erhöhen und die Berechnung für die Betroffenen einfacher und transparenter machen", sagte Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Renate Brauner. "Durch die wachsende Arbeitslosigkeit und die Kürzungs- und Belastungspolitik des Bundes im Sozialbereich steigt die Zahl derer, die auf Unterstützung der Sozialhilfe angewiesen sind. Deshalb setzt die Stadt Wien zahlreiche Maßnahmen, die den Menschen soziale Absicherung und berufliche Integration ermöglicht."
Mit 1. April 2006 wird in Wien die Sozialhilfe um durchschnittlich 5,2 % pro Monat angehoben. Das sei "die stärkste Erhöhung der Sozialhilfe in ganz Österreich", so Brauner. Darüber hinaus wird es einen neuen Berechnungsmodus geben, der die Sozialhilfe für die Betroffenen transparenter macht. Konkret heißt das: Die diskriminierende Unterscheidung zwischen Haupt- und Mitunterstützte wird gestrichen. Statt der Familienrichtsätze erhält jede und jeder Erwachsene gleichviel und auch für jedes Kind gibt es einen einheitlichen Zuschlag. "Mein oberstes Ziel ist, Armut zu bekämpfen. Die Neugestaltung der Sozialhilfe bringt Vorteile für kinderreiche Familien und AlleinerzieherInnen - zwei Gruppen, die besonders armutsgefährdet sind", sagte Brauner.
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