
"Gut funktionierende öffentliche Verkehrsmittel steigern nicht nur die Umwelt- und Lebensqualität in der Stadt, sondern sie sind auch ein wichtiger Standortvorteil im internationalen Wettbewerb. Wir bauen daher das Netz der Wiener Linien konsequent aus und investieren massiv in Qualitätsverbesserungen. Allein 2006 stehen knapp 449 Millionen Euro für Investitionen zur Verfügung. Rund 298 Millionen davon fließen in den U-Bahn-Neubau. 151 Millionen werden in neues rollendes Material bei U-Bahn, Bus und Straßenbahn sowie weitere Qualitätsverbesserungen wie zum Beispiel den Ausbau des Fahrgastinformationssystems investiert", erklärte Wiens Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder.
Täglich nutzen mehr als zwei Millionen Menschen die Wiener Linien und zwar auf fünf U-Bahn-Linien, 32 Straßenbahn- und 81 Autobuslinien. Das Streckennetz dieser 118 Linien ist derzeit rund 930 Kilometer lang und verfügt über 4.376 Haltestellen. Ohne Wiener Linien hätte die Stadt um 1,5 Millionen Autofahrten mehr pro Tag zu verkraften. Um das zu bewältigen, wäre der Bau von zehn weiteren Südosttangenten notwendig.
Besonders erfreulich ist auch der außergewöhnlich hohe Anteil an Stammkunden. Mit 313.000 Jahresnetzkartenbesitzern - um 8.500 mehr als im Jahr 2004 - wurde auch in diesem Bereich das beste Ergebnis seit Bestehen der Wiener Linien erreicht. In der Praxis heißt das, dass mittlerweile jeder vierte erwachsene Wiener eine Jahresnetzkarte besitzt. Die große Zahl der Stammkunden ist auch ein Gradmesser für die Zufriedenheit der Kunden, die seit 1993 von rund 61 Prozent auf 82 Prozent gestiegen ist.
Pläne für 2006
Neustart des Nachtverkehrs zu Frühlingsbeginn
In der Nacht vom 25. auf den 26. März 2006 beginnt eine neue Ära des Nachtverkehrs. In den mehr als zehn Jahren seines Bestehens ist die NightLine zu einem fixen Bestandteil des Angebots der Wiener Linien geworden. 2005 haben die Wiener Linien das Nachtverkehrsnetz komplett überarbeitet. Zielvorgabe für das Projekt "NightLine neu" war es, den aktuellen Bedürfnissen der Fahrgäste anzupassen.

