
Das derzeit von etwa 50 Gruppen bespielte Sendeformat sei, so die beiden unisono, "überraschend gut in den jeweiligen Communities aufgenommen worden". Mangel an neuen Ideen für Formate existiere nicht: Aktuell würden weitere 50 Gruppen - darunter auch eine Wiener Wrestling-Community - an ihrer Null-Nummer arbeiten. Fast zu positiv werde der TV-Schulungsbereich, den Okto anbietet, genutzt: Vor allem die technisch orientierten Workshops sollen deswegen in den nächsten Monaten vor allem den neuen Communities für ihre redaktionelle Arbeit offen stehen. Mit Anfang April will der Sender, bei dem gut 20 Personen fix mitarbeiten, einen anstehenden Programm-Relaunch durchgeführt haben.
Ziel dabei ist es, einerseits die fixen Programmzeiten zu halten, andererseits adäquat neue Programm-Angebote einzuführen. Zeitgleich soll Okto, das derzeit auf Kanal 8 (VHF III, 196,25 MHZ) der Wiener Telekabel empfangen werden kann, via ausgefeilter Stream-Technik auch zeitgleich über das Internet abrufbar sein. "Wir sind auf einem guten Weg" betont Jungwirth, der medienpolitisch ein Überdenken der Rundfunkgebühren zugunsten nicht-kommerzieller Medien-Anstalten anstrebt. Gegenwärtig wird der Sender mit einer 3-Jahres-Unterstützung seitens der Stadt Wien finanziert.
Informationen:
www.okto.tv

