
Über das höfisch-aristokratische Ambiente hinaus will die Schau diese Ära rasanter Veränderungen in ihren gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Entwicklungen darstellen, so Mozartjahr-Intendant Peter Marboe bei der Präsentation der Ausstellung. "Mit vielfältigen Bezügen zur Zeit und zu Mozart stelle die Albertina einen idealen Ort für die Schau dar", stellte Hausherr Klaus-Albrecht Schröder fest.
Das komplexe Beziehungsgeflecht von Mozart, Wien und Europa wird in der Basteihalle der Albertina dargestellt, in der Pfeilerhalle begegnen die Besucher der Königin der Nacht und damit in Zusammenhang der Welt der Freimaurer, im anschließenden Studio wichtigen Sammlungen der Zeit, so der grafischen Sammlung des Begründers der Albertina, Herzog Albert von Sachsen-Teschen. "Zeitgenössische Kunst unter dem Motto "Re-inviting Rokoko" mit dem die ganze Ausstellung begleitenden Teppich von Franz West und Rokoko-inspirierte Mode in den historischen Räumen, komplettieren die vom Architekturbüro KMT gestaltete Ausstellung, die das Bild Mozarts und seiner Zeit auch für die Zukunft mitformen soll", so Marboe.

