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"Lorenzo da Ponte" im Jüdischen Museum Wien
Ein etwas anderer Beitrag zum Mozartjahr
zurück | 22.03.2006
Das Jüdische Museum Wien, ein Unternehmen der Wien Holding, erzählt mit der Ausstellung "Lorenzo da Ponte - Aufbruch in die Neue Welt" vom 22. März bis 17. September die Lebensgeschichte des Librettisten, der drei neben der Zauberflöte bekanntesten Opern Mozarts: "Don Giovanni", "Le Nozze de Figaro" und "Cosi fan tutte" vor dem Hintergrund seiner Zeit und mit Schlaglichtern auf spätere Rezeptionen, denen diese Werke Mozarts und damit auch Da Pontes ausgesetzt waren.
Jüdisches Museum Wien

Der für seine Zeit fast unglaubliche Lebensweg Da Pontes vom italienischen Veneto in das Wien von Kaiser Joseph II., danach weiter nach Triest, London und New York ist ebenso dargestellt wie das geistige Umfeld, in dem sich der in jungen Jahren zum Christentum konvertierte Da Ponte bewegte, wie auch die Wertungen der Nachwelt, die insbesonders in der Zeit des Nationalsozialismus Mozart vereinnahmte und seinen jüdischen Librettisten aus dem öffentlichen Bewusstsein wegretuschierte. Die Ausstellung, eine Gemeinschaftsproduktion des Jüdischen Museums mit dem Wiener Mozartjahr und dem Da Ponte Institut wurde am 21.3. der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Ausstellung ist vom 22.März bis 17. September 2006 im Jüdischen Museum, 1. Dorotheergasse 11, täglich - ohne Schließtag - von 10 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr zu sehen. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 2,90 Euro. Der umfangreiche Katalog ist um 24,90 Euro erhältlich, eine Reihe von Vermittlungsangeboten begleitet die Schau.

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