
Der für seine Zeit fast unglaubliche Lebensweg Da Pontes vom italienischen Veneto in das Wien von Kaiser Joseph II., danach weiter nach Triest, London und New York ist ebenso dargestellt wie das geistige Umfeld, in dem sich der in jungen Jahren zum Christentum konvertierte Da Ponte bewegte, wie auch die Wertungen der Nachwelt, die insbesonders in der Zeit des Nationalsozialismus Mozart vereinnahmte und seinen jüdischen Librettisten aus dem öffentlichen Bewusstsein wegretuschierte. Die Ausstellung, eine Gemeinschaftsproduktion des Jüdischen Museums mit dem Wiener Mozartjahr und dem Da Ponte Institut wurde am 21.3. der Öffentlichkeit präsentiert.
Die Ausstellung ist vom 22.März bis 17. September 2006 im Jüdischen Museum, 1. Dorotheergasse 11, täglich - ohne Schließtag - von 10 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr zu sehen. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 2,90 Euro. Der umfangreiche Katalog ist um 24,90 Euro erhältlich, eine Reihe von Vermittlungsangeboten begleitet die Schau.

