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Aufwärtstrend im Tourismus hält an
6,6 Prozent Nächtigungsplus im ersten Quartal
zurück | 18.04.2006
Ein Plus von 3,2 Prozent Nächtigungen verzeichnet Wien im März 2006 (im Vergleich zum Vorjahr), obwohl im Vorjahr die Osterferien bereits im März stattfanden, die traditionell zu verstärkten Tourismusaktivitäten in Wien führen. Damit geht der Boom in Wien ungebrochen weiter.

Der zur Zeit erst für Jänner und Februar ausgewertete Netto-Nächtigungs­umsatz der Beherbergungsbetriebe betrug zusammengefasst 39,77 Millionen Euro, was eine Steigerung um 16,5 Prozent im Vergleich mit den ersten beiden Vorjahresmonaten bedeutet.

Die heuer im März fehlenden Osterfeiertage führten zu einem sehr uneinheitlichen Ergebnis aus den einzelnen Hauptherkunftsländern: Während die Nächtigungen aus Deutschland, Italien, Großbritannien, Japan, Spanien und der Schweiz unter dem März-Niveau 2006 blieben, stiegen sie aus Österreich, den USA, der GUS und Frankreich so stark, dass dies im Gesamt­ergebnis mehr als wettgemacht wurde. Der positive Trend wirkte sich bei den Wiener Beherbergungsbetrieben in allen Kategorien, außer den einfachen Unterkünften, aus. Die durchschnittliche Bettenauslastung im März erhöhte sich auf 53,0 Prozent (3/05: 52,0 Prozent), was einer Zimmerauslastung (sie wird in Österreich nicht erhoben) von rund 62 Prozent gleichkommt.

Quartalsplus 6,6 Prozent

Von Jänner bis März kam Wien heuer auf 1.623.000 Gästenächtigungen und liegt damit um 6,6 Prozent über dem ersten Viertel des Vorjahres. In diesen ersten drei Monaten 2006 betrug die durchschnittliche Bettenauslastung 43,2 Prozent (1-3/2005: 41,5 Prozent).

Die Ergebnisse im Detail:

Herkunftsland

Nächtigungen

Nächtigungen

Nächtigungsumsatz

Jänner " März 2006

März 2006

Jänner " Februar 2006

D

340.000

+/" 0%

142.000

" 7%

8.178.000

+ 14%

Ö

334.000

+ 12%

141.000

+ 17%

7.087.000

+ 12%

I

139.000

+/" 0%

64.000

" 1%

2.674.000

+ 1%

USA

87.000

+ 9%

46.000

+ 18%

2.171.000

+ 13%

GB

76.000

+ 4%

30.000

" 4%

2.384.000

+ 13%

J

59.000

" 3%

27.000

" 5%

1.531.000

+ 12%

GUS

54.000

+ 8%

17.000

+ 7%

1.704.000

+ 18%

F

45.000

+ 26%

18.000

+ 30%

1.219.000

+ 37%

SP

45.000

" 13%

21.000

" 18%

1.007.000

+ 1%

CH

41.000

" 7%

18.000

" 14%

1.106.000

+ 10%

übrige

403.000

159.000

10.709.000

Summe

1.623.000

+ 6,6%

683.000

+ 3,2%

39.770.000

+ 16,5%

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