
"Wien verzeichnete im 1. Quartal 2006 erneut ein Rekord an Nächtigungen. Von Jänner bis März waren es 1,623 Millionen und damit um 6,6 Prozent mehr als im 1. Quartal des Vorjahres. Der Netto-Nächtigungsumsatz für Jänner und Februar belief sich auf knapp 40 Millionen Euro, ein Plus von 16,5 Prozent. Obwohl die Osterwoche im Vorjahr in den März fiel. Ein wesentlicher Motor im Tourismus ist das breite kulturelle Angebot Wiens: Von der Wiener Stadthalle über die Vereinigten Bühnen, das neue Opernhaus bis hin zu Museen wie dem Mozarthaus Vienna, das innerhalb der ersten drei Monate seit der Eröffnung 45.000 zahlende Besucher registrierte und an die Grenzen der Maximalkapazität stieß. Laut Statistik des Wien-Tourismus kommen 60 Prozent der Wien-Besucher wegen des kulturellen Angebotes. Der damit verbundene Umsatz für Gastronomie, Hotellerie etc. ist enorm.
Eine Studie der WU Wien für die Wiener Stadthalle hat beispielsweise ergeben, dass das Haus " inklusive der Karteneinnahmen " eine Bruttowertschöpfung von 55 Millionen Euro pro Jahr erzieht. Deshalb stehen wir nicht nur zu unserem kulturpolitischen und pädagogischen Auftrags, sondern wissen sehr wohl Bescheid, welche ökonomischen Zusatznutzen wir damit lukrieren", so Hanke.

