
"Die aktuelle Bilanz zeigt, dass diese Strategie ausgezeichnet funktioniert. Die Wien Holding kann als dynamisches, starkes, innovatives Unternehmen seine Stärken und Kompetenzen voll ausspielen. Kaum ein anderer Konzern deckt mit seinen Unternehmen derart viele Bereiche ab: Vom klassischen Immobilienmanagement über Logistik und Umweltmanagement bis hin zu Kultur- und Freizeitservices, Wohnbau und Infrastruktur, Management und Administration oder Medien und IKT. Ein weiteres sichtbares Zeichen für den Erfolg der Wien Holding ist auch die enorme Nachfrage an der 2005 aufgelegten Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 70 Mio. Euro, die binnen kürzester Zeit überzeichnet war", so Rieder weiter.
Bilanz 2005:
Wien Holding: Mit 59 Beteiligungsunternehmen rund 284 Mio. Euro Umsatz
Die Wien Holding hat im Jahr 2005 in allen Geschäftsbereichen ihren Erfolgs- und Wachstumskurs fortgesetzt. Mit derzeit 59 Beteiligungsunternehmen erwirtschaftete der Wien Holding-Konzern Umsatzerlöse in der Höhe von 283,60 Mio. Euro. Das entspricht einer Steigerung von 6,4 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2004. Die Investitionen sind um 5,9 Prozent von 148,23 Mio. Euro auf 156,98 Mio. Euro gestiegen. Und das Finanzergebnis wurde von 3,7 Mio. Euro auf 16,3 Mio. Euro verbessert. Der Konzernbilanzgewinn im Jahr 2005 liegt bei 0,7 Mio. Euro. Der Wien Holding-Konzern beschäftigt derzeit 1.858 ArbeitnehmerInnen, das sind um 32 Jobs mehr als im Jahr 2004.
Im Einzelabschluss der Wien Holding konnte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 3,0 Mio. Euro auf 6,6 Mio. Euro erhöht werden. Die Umsatzerlöse wurden von 2,0 Mio. Euro auf 2,97 Mio. Euro und das Finanzergebnis von 4,1 Mio. Euro auf 11,6 Mio. Euro gesteigert.
Ausblick 2006: Neue Projekte vom BOKU-BioTech-Zentrum über Oberlaa Neu bis zum Hafenausbauprogramm
Die Wien Holding setzt diesen erfolgreichen Weg eines vernünftigen, überschaubaren Wachstums auch in den kommenden Jahren fort. So steht im Immobilienbereich der weitere Ausbau des Stadtentwicklungsgebietes St. Marx inklusive Nachnutzung der neuen Rinderhalle auf dem Programm, deren denkmalgeschützte Außenfassade derzeit renoviert wird. Weitere Schwerpunkte sind das BOKU-BioTech-Zentrum, das bis 2008/2009 fertig gestellt werden soll und das Projekt Oberlaa Neu, bei dem gemeinsam mit der VAMED und anderen Partnern die Therme Oberlaa in eine moderne, zeitgemäße Wellnessoase umgebaut wird. Im Rahmen der U2-Stadtentwicklung entsteht bei der Krieau ein modernes Büro-, Hotel-, Geschäfts- und Freizeitareal. In einem der Büroprojekte wird ab 2009 die OMV die Zelte für ihre neue Konzernzentrale aufschlagen.
Im Bereich Mobilität und Logistik steht der Ausbau des Wiener Hafens im Mittelpunkt, der gemeinsam mit den ÖBB um 122 Mio. Euro zu einem der modernsten Binnencontainer- und Logistikzentren in Europa ausgebaut wird.
Im Kulturbereich haben die Vereinigten Bühnen auf einen Drei-Sparten-Betrieb umgestellt. Das Theater an der Wien hat seine Feuertaufe als Mozarthaus erfolgreich bestanden. Die Funktionssanierung des Ronacher wird bis 2007/2008 abgeschlossen sein. Für das Mozarthaus, das Anfang 2006 eröffnet wurde, werden heuer rund 170.000 Besucher erwartet.
Bilanz 2005: Immobilienmanagement als stärkster Umsatzbringer
Größter Umsatzzuwachs im Geschäftsfeld Freizeit & Kultur
Als umsatzstärkster Geschäftsbereich hat sich wie auch schon im Geschäftsjahr 2004 wieder der Immobilienbereich mit 129,1 Mio. Euro erwiesen, das entspricht einem Anteil von 45,5 Prozent am Gesamtumsatz. An zweiter Stelle liegt das Tätigkeitsfeld Umwelt mit 65,9 Mio. Euro bzw. 23,2 Prozent.
Einen besonders großen Umsatzzuwachs verzeichnete 2005 der Bereich Freizeit & Kultur, zu dem die Aktivitäten der Wien Holding beim Mozarthaus Vienna und beim Haus der Musik maßgeblich beigetragen haben. Die Umsätze dieses Geschäftsfelds mit 49,86 Mio. Euro haben einen Anteil von 17,6 Prozent am Gesamtergebnis. Auf den weiteren Plätzen folgen die Geschäftsfelder Logistik & Mobilität mit 31,44 Mio. Euro sowie der Bereich Medien mit einem Umsatz von 7,27 Mio. Euro.
Bilanz 2005:
Rekordinvest - 157 Mio. Euro sorgen für Wachstum und neue Arbeitsplätze
Noch nie hat der Wien Holding Konzern so viel investiert wie im Jahr 2005. Knapp 156,98 Mio. Euro haben die Unternehmen des Konzerns an Investitionen getätigt, die direkt der Wirtschaft zugute kommen und damit zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen. Spitzenreiter bei den Invests ist das Geschäftsfeld Immobilien mit 85,06 Mio. Euro. Massiv gestiegen sind die Investitionen im Bereich Kulturmanagement: um 217 Prozent auf 13,4 Mio. Euro. "Wir haben insbesondere in bauliche Maßnahmen in den Publikumsmagneten Wiener Stadthalle, Theater an der Wien und Ronacher investiert", berichtet Geschäftsführer Direktor Peter Hanke.
Wien Holding Konzern beschäftigt mittlerweile 1.858 Mitarbeiter
Der Wien Holding Konzern zählt zu den größten Arbeitgebern in Wien. Der Personalstand ist 2005 weiter aufgestockt worden. Allein in den letzten beiden Jahren hat die Wien Holding rund 80 neue Arbeitsplätze geschaffen. Derzeit arbeiten 1.858 Beschäftigte im Konzern. Das sind um 32 Jobs mehr als im Jahr 2004. Die meisten Beschäftigten - rund 1.000 - sind im personalintensiven Kulturmanagement tätig, zu dem die Vereinigten Bühnen Wien sowie die Wiener Stadthallen-Gruppe gehören.
Erfolgsmodell Public Private Partnership: Projekte mit privaten Investoren
Die Wien Holding setzt weiterhin auf erfolgreiche Public Private Partnerships (PPP): Bei dieser Form der Partnerschaft realisieren die öffentliche Hand und private Investoren gemeinsame Projekte. Die Wien Holding behält dabei immer den Aspekt der Nachhaltigkeit im Blick: Dadurch geht es in Wien nicht nur um rasche, gewinnbringende Lösungen. "Unsere Projekte sollen dabei mitwirken, dass sich die Stadt Wien langfristig positiv entwickeln kann", erklärt Wien Holding Geschäftsführerin Direktorin Dipl.-Ing. Brigitte Jilka, MBA.
Beispiel für PPP-Modelle der Wien Holding ist etwa das Mozarthaus Vienna in der Wiener Innenstadt. An dieser Errichtungs- und Betriebsgesellschaft sind neben der Wien Holding auch die Raiffeisen Holding und das Wien Museum beteiligt. Beim Twin City Liner, der neuen Schiffsverbindung zwischen Wien und Bratislava kooperiert die Wien Holding ebenfalls mit Raiffeisen. Das Projekt Oberlaa Neu mit Gesamtkosten von 220 Mio. Euro wird gemeinsam von Stadt Wien (Wien Holding) und der VAMED AG als Betreiber und Teilinvestor getragen. Auf dem Areal befindet sich der Airo-Tower der Kovats-Gruppe. Die Kovats-Gruppe ist bereit, diese Immobilie in das Gesamtkonzept miteinzubinden. In das Hafenausbauprogramm investieren der Wiener Hafen als Unternehmen der Wien Holding, die Stadt Wien und die ÖBB gemeinsam rund 122 Mio. Euro in die Erweiterung des Containerterminals sowie der Schienen- und Straßeninfrastruktur.
Werbung in eigener Sache
Im Jahr 2005 konzipierte die Wien Holding eine breit angesetzte Imagekampagne im Rahmen der Marketing- und Werbeaktivitäten, um damit bei Wienerinnen und Wienern bekannter zu werden.
Fachleute der Universität Wien begleiten die Kampagnen mit Imageanalysen und evaluieren die laufenden Werbeaktivitäten.
Die einzelnen Geschäftsbereiche:
Immobilienmanagement
Kultur-, Freizeit- und Veranstaltungsmanagement
Logistik und Mobilität
Umweltmanagement
Medien

