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Berufsausbildungsfonds für Wien
Lehrstellenmisere soll rasch behoben werden
zurück | 15.05.2006
Zwischen April 2000 und 2006 hat sich die Zahl der Lehrstellensuchenden in Wien von 282 auf 1.404 nahezu verfünffacht. Gebot der Stunde müsse nun neben der bundesweiten Wiedereinführung von Lehrlingsstiftungen die Einrichtung eines Berufsausbildungsfonds sein, so die Wiener SPÖ.

In diesen Fonds sollen jene Betriebe, die selbst nicht ausbilden, einen geringen Betrag einzahlen. Betriebe, die ausbilden, können damit effizient unterstützt werden. So kann auch verhindert werden, dass jene Betriebe, denen die Lehrausbildung nach wie vor ein zentrales Anliegen ist, nicht durch "Abwerber" geprellt" werden. "Ein solcher Berufsausbildungs- bzw. Lehrlingsfonds würde bis zu 8.000 zusätzliche Lehrstellen bringen", ist Becher überzeugt. Von den ausgebildeten Fachkräften profitieren schließlich auch die Betriebe, die nicht ausbilden. Scheed: "Der Berufsausbildungsfonds ist für die Betriebe gerecht, der sicherste Weg zu sicheren Lehrstellen und damit zu einer gesicherten Zukunft für unsere Jugend!"

Pläne für eine Wiener Lehrlingsstiftung arbeitet derzeit auch die Wien Holding aus: "Wir sind dabei ein uniques Modell zu erarbeiten", so Peter Hanke, Geschäftsführer der Wien Holding.

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