
Vom Hafenarbeiter zum Kapitän
Hübsche Modelle, vom Eisenbahn-Umladeplatz bis hin zu Schiffen aller Art, erwarten die Besucher. Das "Eisenbahn-Modell" darf man anfassen, Jung und Alt können damit "Verladearbeiten" verrichten. Historische Fotografien und Bilder jüngeren Datums verdeutlichen vielerlei Entwicklungen im "Wiener Hafen". Pläne und andere Exponate, darunter die Montur eines Hafen-Arbeiters und die Original-Uniform eines Kapitäns (getragen von Kleider-Puppen) komplettieren die Schau. Lichtbildner finden gefällige Foto-Motive vor: Der "Kapitän" und der "Hafen-Arbeiter" lassen sich ohne Widerspruch und natürlich kostenlos fotografieren.
Besonders hübsch ist das Modell des Dampfschiffs "Schönbrunn". Auch der Miniatur-Nachbau einer altertümlichen Schiffsmühle hat seinen Reiz. Die ehrenamtlichen Bezirkshistoriker haben eine äußerst informative Dokumentation zusammen gestellt. Die Herstellung neuer Kai-Anlagen nach der Donau-Regulierung ist wie der Zweite Weltkrieg mitsamt den nachfolgenden Erneuerungen im Fokus.
Zum "Wiener Hafen" gehören der Hafen Freudenau, der Hafen Lobau sowie der Hafen Albern. Diese drei Häfen fahren jährlich ca. 1.500 Schiffe an. Pro Jahr werden etwa 1,5 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen.
Rund 122 Millionen Euro investieren Stadt Wien, ÖBB und der Wiener Hafen insgesamt in den Ausbau des Wiener Hafens zu einer der modernsten Logistikdrehscheiben in Mitteleuropa. Im Mittelpunkt der Ausbauoffensive steht die Errichtung eines hochmodernen Containerterminals und der Ausbau der Bahn- und Straßeninfrastruktur im und um den Wiener Hafen.
Infomationen:
www.wienerhafen.at

