
"Bis zum Jahr 2008 bauen wir den Wiener Hafen weiter massiv aus zu einer der modernsten und leistungsstärksten Logistikdrehscheiben in Mitteleuropa. Im Mittelpunkt des größten Ausbauprogrammes in der Geschichte des Wiener Hafens stehen die Errichtung eines neuen Containerterminals, der Ausbau der Bahn- und Straßeninfrastruktur im und um den Hafen und der Einbau eines neuen Hafentores im Hafen Freudenau zum Hochwasserschutz. Insgesamt investieren wir im Zeitraum 2005 bis 2008 mehr als 150 Millionen Euro in die Hafenerweiterung", so Rieder weiter.
Bei den Hafeninfrastrukturmaßnahmen wurde im Jahr 2005 die Kaianlage im Hafen Albern um 5,5 Millionen Euro komplett erneuert und die Schüttguthalle um zwei zusätzliche Verladetrichter ergänzt. Auch private Unternehmen investieren massiv am Hafengelände. So hat die Biodiesel Vienna im Ölhafen Lobau die größte Biodieselraffinerie Österreichs errichtet.
Leistungsbilanz 2005:
Mehr Umsatz, mehr Fracht, mehr Passagiere und mehr Schiffe
Der Umsatz der Wiener Hafen-Gruppe " das sind die Wiener Hafen GmbH und ihre Tochterunternehmen " ist auf 40 Millionen Euro geklettert. Im Jahr
2004 waren es 37,9 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung um 5,5 Prozent. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) konnte von 6,4 Millionen Euro auf 8,2 Millionen Euro (plus 28,0 Prozent) erhöht werden.
Im Logistikzentrum Hafen Wien " es umfasst das gesamte Hafenareal mit der Wiener Hafen-Gruppe und alle weiteren dort ansässigen privaten Unternehmen " wurden 2005 zusammen 11 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen (2004: 10 Millionen Tonnen). Davon entfielen 4,5 Millionen Tonnen Güter auf die Wiener Hafen-Gruppe, das waren um 25 Prozent mehr als im Vorjahr (2004: 3,6 Millionen Tonnen).
Alle rund 120 im Wiener Hafen angesiedelten Unternehmen, darunter Logistiker wie Schenker, Kühne & Nagel, DHL oder die Rail Cargo Austria beschäftigten im Jahr 2005 insgesamt rund 5.000 ArbeitnehmerInnen. Die Wiener Hafen-Gruppe erhöhte ihren Personalstand auf 218 MitarbeiterInnen.

