
"240 Hektar werden auf dem Gelände hinter den General-Motors-Werken urbanisiert - etwa die doppelte Josefstadt", so DI Schicker.
Im Stadtteil sollen rund 8500 Wohnungen und etwa 25.000 Arbeitsplätze entstehen. Eines der großen Themen im neuen Stadtgebiet soll Energieeffizienz sein. Ergänzend zu Gebäuden, die zumindest nahe am Passivhaus-Standard liegen sollen, ist geplant, den Wärmebedarf des ganzen Stadtteils über eine unterirdische heiße Quelle abzudecken, wie Bernd Rießland, Geschäftsführer des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds erläutert. Würde dann noch 2000 Meter tiefer gebohrt, könnte mit einer rund 200 Grad heißen Quelle auch der Strombedarf des Gebietes erzeugt werden.
Als Erstes sollen bereits im Jahr 2008/09 Bauten mit studentischem Wohnen im neuen Stadtteil realisiert werden. "Hier wollen wir versuchen, Holzbauweise mit Passivstandard zu kombinieren", kündigt Rießland an.

