
Rudolf Mutz, Direktor der Wiener Stadtentwicklung (WSE), zeigt sich angetan. Zuerst soll einmal der Bestand gesichert werden. An wen die beiden nebeneinander liegenden, je 9.000 Quadratmeter großen Hallen vermietet werden, ist daher noch offen.
Das Projekt eines Mumok21, ist letzten Monaten mehrfach präsentiert, bei Bürgermeister Michael Häupl und weiteren Stadtpolitikern auf hohes Interesse gestoßen.
Die nördliche Halle wäre das eigentliche Mumok21: Untergebracht würde ein zweigeteiltes Schaulager für die Kunst ab 1980 (1500 Quadratmeter), eine Halle für Sonderausstellungen (650 Quadratmeter), eine Bereich für die Präsentation von Privatsammlungen (600 Quadratmeter), eine Ausstellungsfläche zum Beispiel für Großskulpturen und Installationen (3140 Quadratmeter), ein unterirdisches Depot (2380 Quadratmeter) und eine Veranstaltungsfläche (1670 Quadratmeter). Jannis Kounellis und Anselm Kiefer, von Köb kontaktiert, stellten bereits in Aussicht, für die Rinderhalle Werke mit Symbolcharakter zu produzieren.
In der zweiten Halle könnte eine lichtdurchflutete Shopping- und Freizeitmeile mit mediterranem Flair entstehen. Aber auch andere Nutzungen, die synergetische Effekte haben, seien möglich. Man verhandle daher, so Köb, mit Developern und Interessenten.

