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Mozarthaus Vienna goes Europe
Kulturprojekte mit Sopron und Brünn
zurück | 16.06.2006
Zu den Zielsetzungen für das Mozarthaus Vienna - ein Unternehmen der Wien Holding - gehört die Fokussierung auf kulturelle Zusammenarbeit auf internationaler Basis, die auch die Voraussetzung für die Förderung durch die EU im Rahmen eines Interreg IIIA-Projektes bildet.
Fassade Mozarthaus Vienna
© Mozarthaus Vienna/David Peters

Über ein erstes bedeutendes Projekt in dieser Hinsicht, das die Zusammenarbeit mit den Städten Sopron in Ungarn und Brünn in Tschechien betrifft, informierte Dr. Gerhard Vitek, der Geschäftsführer des Mozarthauses gemeinsam mit Mag. Dr. Thomas Weninger, Leiter der Abteilung EU-Strategie und Wirtschaftsentwicklung im Magistrat der Stadt Wien sowie Ferenc Wilfing als Vertreter der Stadt Sopron und Mag. Hynek Látal als Vertreter der Stadt Brünn und Dr. Gerhard Burian, Wirtschaftsministerium.

EU-Förderung für Mozarthaus Vienna

Das Projekt Mozarthaus Vienna mit einem Gesamtvolumen von 8 Mio. Euro wird auch von der EU im Rahmen eines Interreg IIIA- Projektes gefördert (Fördervolumen 1,725 Mio. Euro). Grundvoraussetzung für diese Förderung ist einerseits die Entwicklung von gemeinsamen Kulturprojekten, andererseits die Revitalisierung und Einrichtung des Veranstaltungszentrums im zweiten Kellergeschoß des Mozarthauses Vienna. Der Veranstaltungssaal bestand bereits seine Bewährungsproben bei der Eröffnung, bei der Vorstellung der Finalisten des EBU- Musikwettbewerbs und verschiedenen hochkarätigen Kulturevents. Auch die in den letzten Monaten im Hintergrund intensiv vorbereiteten Projekte mit den Interreg IIIA-Partnern aus Brünn und Sopron nehmen nun Gestalt an.

Brünn setzt Schwerpunkt in Bildender Kunst: Künstlerische Reflektionen zu Mozart

Auch mit Brünn wird ein interaktives Kunstprojekt zum Thema "Mozart" gemeinsam mit dem Kulturverein Jiní Vítr ("Südwind") neu erarbeitet: Ende Mai fand ein Workshop mit tschechischen Künstlerinnen und Künstlern im Mozarthaus statt, dessen Ergebnisse als Abschluss der Kooperation mit Tschechien im November im Mozarthaus Vienna und im Dezember in Brünn im Rahmen zweier Ausstellungen gezeigt werden. Das Treffen der Künstlergruppe in Wien ergab bereits ziemlich konkrete Vorstellungen über die Konzeption der Ausstellung, die den Veranstaltungssaal und das angrenzende Learning Center, das erst 2007 in Betrieb gehen wird, einbezieht.

Für den Hauptraum des Veranstaltungssaals ist unter anderem eine Videoprojektion von Robert Morkovský geplant, die sich mit dem Thema der Multiplikation von Mozart befasst. Der Maler Libor Veselý wird korrespondierend zur Videoprojektion auf den Wänden des Hauptraums großformatige figurative Arbeiten ausstellen, die sich mit der Positionierung Mozarts in der Konsumgesellschaft auseinandersetzen. Martin Nytra ist der zweite Maler, der im Hauptraum ausstellen wird. Für das Nebengewölbe des Veranstaltungssaales planen Petr Kuncík und Eva Jirikovská kleinformatige Arbeiten, die Mozarts Musik reflektieren.

Informationen:
www.mozarthausvienna.at

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