
Zielgruppe der Aktivitäten waren nicht nur Schülerinnen, sondern auch Eltern, Lehrkräfte und KindergartenpädagogInnen. Sie alle müssen mitwirken, wenn es darum geht, das typische Berufswahlspektrum von Mädchen zu erweitern und die Burschen- und Männerdomäne Technik für Mädchen und Frauen zu öffnen", so Wehsely.
Um althergebrachte Rollenklischees zu durchbrechen, müsse der Hebel bereits sehr früh angesetzt werden. "Geschlechtssensible Pädagogik ist bereits in den Kindergärten ein wichtiger Grundstein dafür, dass Mädchen und Burschen ohne Schranken im Kopf heranwachsen und sich frei entwickeln und entfalten können", unterstreicht die Frauenstadträtin. Im Vorjahr hat die Frauenabteilung der Stadt Wien daher eine geschlechtssensible "Education Box" entwickelt und sie allen Kinderbetreuungseinrichtungen Wiens kostenlos zur Verfügung gestellt.
"Projekte wie mut! oder der Wiener Töchtertag haben vor allem ein Ziel: Es geht darum, das Selbstbewusstsein der Mädchen zu stärken und ihnen Mut für neue Ausbildungswege und Karrieren zu machen", so die Wiener Frauenstadträtin. Ihre Botschaft an alle Mädchen der Stadt: "Ihr könnt alles werden, was ihr wollt. Jobs nur für Burschen gibt es nicht." Ein Töchtertag wurde auch in vielen Wien Holding Unternehmen veranstaltet. Bestes Beispiel ist die Wien Holding Geschäftsführerin Dipl.-Ing. Brigitte Jilka, MBA selbst: "Ich bin ausgebildete Technikerin und Stadtplanerin mit Herz und Seele. Ich weiß: Frauen müssen in diese Berufsfelder drängen. Wir als Wien Holding werden unseren Beitrag dazu leisten."
Informationen:
www.mut.co.at

