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Kultur als Wirtschaftsfaktor
Der Kulturcluster der Wien Holding entwickelt sich dynamisch
zurück | 29.06.2006
Rekordbesucherzahlen im Mozarthaus Vienna ? bereits in den ersten vier Betriebsmonaten wurde die 80.000 Besucher-Marke überschritten, ein zweistelliges Plus im Haus der Musik, ein Publikumserfolg der Da Ponte-Ausstellung im Jüdischen Museum, positive internationale Kritik für das dritte Wiener Musiktheater im Theater an der Wien, die dynamischen neuen Konzepte für das Raimundtheater und das im Umbau begriffene Ronacher, das sich zu einer internationalen Musical- und Musiktheaterbühne entwickeln wird, wie es Intendantin Kathrin Zechner erst vor kurzem formulierte.

Wien Holding Geschäftsführer Peter Hanke " verantwortlich für den Kulturcluster " verweist auf mehrere Phänomene, die durchaus wirtschaftliche Komponenten in sich tragen: "Die jüngste Statistik des Wien-Tourismus berichtet von einem Rekord-Mai mit 888.000 Nächtigungen und einem neuen Rekordumsatz der Wiener Hotellerie im 1. Quartal 2006. Das ist vor allem auf die kulturellen Highlights der Stadt Wien und die kulturaffine Infrastruktur zurückzuführen. Das weiß man aus Gästebefragungen und aus internationalen Statistiken.

Die zusätzlichen Umsätze " etwa Museumsshop, Accessoiresumsatz, Merchandising oder konventionelles Shopping " sind dabei gar nicht berücksichtigt. Dazu kommt der nahezu unbezahlbare Imagefaktor für Wien. Alleine das Mozarthaus Vienna wurde von hunderten internationalen TV-, Radio- und Printmedien besucht. Die Berichte darüber sind kostenlose Werbung für Wien, die man normalerweise nie bezahlen könnte."

Peter Hanke verweist zudem auf die Modernisierung der Wiener Stadthalle und die neue Halle F, deren Umsatzerlöse erst im Jahre 2007 schlagend werden. "Mit der Halle F erzielen wir nicht nur betriebswirtschaftliche Vorteile in der Wiener Stadthalle selbst, sondern sprechen auch ein neues Ziel­publikum im gehobenen Unterhaltungssegment an."

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