
Ebenfalls höher war die Zahl der Wohnbeihilfen-Bezieher. Sie ist aufgrund der finanziell angespannten Situation von immer mehr Familien von durchschnittlich 17.300 im Jahr 2004 auf durchschnittlich 18.050 im Vorjahr gestiegen. Die unterschiedlichen personenbezogenen Wohn-Förderungen sind von 91 Mio. Euro 2004 auf 104 Mio. Euro gestiegen.
Die Rekord-Investitionen von Wiener Wohnen wirken als Wirtschaftsimpuls im Schlüsselbereich Bauen. In erster Linie sind es Mittel- und Kleinbetriebe, die beim Neubau und bei der Sanierung zum Einsatz kommen. Diese 520 Mio. Euro sichern den Arbeitsplatz von mehr als 10.000 Beschäftigten in der Bauwirtschaft und im Baunebengewerbe. Das ist ein wichtiger Beitrag gegen die Rekordarbeitslosigkeit in Österreich.
Auch die 568 Mio Wohnbauförderung der Stadt wirkt belebend auf den angespannten Arbeitsmarkt und bringt Hunderten von Baufirmen die notwendigen Aufträge. Alles in allem sichern die Wohnbauinvestitionen der Stadt direkt mehr als 30.000 Arbeitsplätze.
"Die Stadt hat damit auch im Vorjahr bewiesen, dass gerade in Krisenzeiten Investitionen in den Wirtschaftsstandort Wien notwendig und richtig sind. Zum Vorteil der Mieterinnen und Mieter, des Arbeitsmarkts und der Betriebe in unserer Stadt", schloss Faymann. Im Unterschied zu anderen Landeshauptstädten sind in Wien auch die Wohnungsmieten nicht gestiegen, sondern sogar leicht gesunken. Die Gesiba, ein Unternehmen der Wien Holding, zählt zu den dynamischsten Wohnbauunternehmen in Wien: Jährlich werden durch die Gesiba 500 " 700 neue Wohnungen fertig gestellt oder in Angriff genommen.

