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Metropole des Wissens
Wiener Wissenschaftsbericht 2005 präsentiert
zurück | 06.07.2006
Bürgermeister Dr. Michael Häupl stellte den Wiener Wissenschaftsbericht 2005 vor. Der Bericht, eine "Wissenschafts-Visitenkarte" der Stadt, stellt neben den Förderungsaktivitäten der Geschäftgruppe Kultur und Wissenschaft auch die wissenschaftsbasierte Arbeit aller Ressorts der Wiener Stadtregierung sowie die entsprechenden Tätigkeiten im Rahmen der Fonds und anderer Förderungsinstrumente vor.
Bürgermeister Dr. Michael Häupl

Laut Dr. Michael Häupl ist der Bericht noch mehr als ein Dokument der wissenschaftlichen Aktivitäten in der Stadt Wien. Er sei ein Signal für die Stärkung und Akzentuierung einer wissenschafts- und wissensbasierten Stadtpolitik, die eine seiner Hauptmaximen sei. Als Vision nannte er den Anschluss Wiens an die große Tradition um 1900, wo Wien auch in verschiedenen Wissensbereichen wie Ökonomie, Medizin und Soziologie Weltspitze war.

Mailath-Pokorny: Kenndaten Wiens als Wissenschaftsstandort

Wien ist neben Berlin die zweitbedeutendste Universitätsstadt im deutschen Sprachtraum mit rund 200.000 Studierenden, neun Unis, vier Fachhochschulen sowie einer Reihe weiterer wissenschaftlicher Institute. 15 Prozent der Wiener sind direkt oder indirekt mit diesem Bereich beruflich verbunden. Mit 43 Prozent der gesamtösterreichischen Forschungsausgaben und einer Forschungsquote von über drei Prozent nimmt Wien auch europaweit einen Spitzenplatz ein. Die jährlichen Investitionen der Stadt Wien in Forschung und Wissenschaft betragen rund 150 Millionen Euro, zuzüglich weiterer Mittel, die über verschiedene Fonds und Stiftungen laufen.

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