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Perraults "Meta-Buildings" in Wien
Eine Vision der Vienna DC Towers
zurück | 13.07.2006
Bis zum 23. Oktober zeigt das Architektur Zentrum Wien (AZW) im MuseumsQuartier mit Unterstützung des Französischen Kulturinstituts die Ausstellung "Meta-Buildings", eine Schau über die spektakulärsten, aktuellen Projekte des französischen Star-Architekten Dominique Perrault.
© Perrault Projets
 

Die Ausstellung präsentiert unter anderem als Schwerpunkt vier aktuelle, teilweise noch nicht abgeschlossene, Projekte anhand von Videos, Fotos, Plänen und Zeichnungen, die das Entstehen der Bauten in unterschiedlichen Momentaufnahmen zeigen.

Highlight der vier Projekte sind die beiden Vienna DC Towers auf der Donauplatte, die nach ihrer Fertigstellung um das Jahr 2009 zu den neuen Wahrzeichen Wiens zählen werden. Weitere Projekte der aktuellen Schau widmen sich dem Uni-Campus-Projekt in Séoul, dem Marinsky-Theaterbau in St. Petersburg wie auch dem Olympischen Tennis-Stadion in Madrid.

Der Begriff "Meta-Building" von Perrault beschreibt die Grenzüberschreitung von herkömmlicher Bauweise zur Integration des Umfeldes. So wird in der Entstehung dieser Gebäude mit den umliegenden offenen Bereichen gearbeitet. Wie etwa die zwischen 1997 und 1999 fertig gestellte "Aplix-Factory" in Cellier-sur- Loire, die sich, durch eine Edelstahlhülle umgeben, im Spiegelbild der umliegenden Landschaft aufzulösen scheint.

Die Bibliothèque Nationale de France

Bereits mit 36 Jahren gelang Dominique Perrault der internationale Durchbruch: 1989 gewann er mit der "Bibliothèque Nationale de France" einen der bedeutendsten französischen Architekturwettbewerbe. Zu den weiteren Projekten zählen zusätzlich das Velodrom und die Schwimmhalle in Berlin(1993-1999) und das Rathaus in Innsbruck (2002). Der 53jährige Star-Architekt schreibt der Architektur an sich fundamentale Paradoxien zu, die schon in grundlegenden Aspekten der Bauweise liegen. So bedeuten beispielsweise Mauern einerseits Schutz und Sicherheit, andererseits auch Isolation und Beengung. Sein Ziel ist es, diese Widersprüche offen zu legen.

Informationen:
www.azw.at

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