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Moderner Büro- und Technologiestandort in St. Marx
Rinderhalle wird um 9,5 Mio. Euro saniert, der Ausbau des Marx Media Quarters fixiert
zurück | 14.07.2006
In den letzten Jahren hat die Stadt Wien gemeinsam mit privaten Investoren auf dem insgesamt 177.000 m² großen Schlachthofareal Projekte, wie das T-Center und das Medienzentrum MARX realisiert und bisher rund 17.000 m² verbaut. Nun wird die Verwertung und Entwicklung der restlichen 160.000 m² fortgesetzt. Das kündigte Vizebürgermeister Finanzstadtrat Dr. Sepp Rieder an. Die Wien Holding ist federführend mit dabei.
Innenansicht der Rinderhalle
© WSE/Erwin Haiden
 

Bis 2012 wird auf dem Schlachthofareal ein moderner Büro- und Technologiestandort entstehen, mit Betrieben aus dem Verwaltungs- und Dienstleistungssektor, der IT-Branche und der Biotechnologie, ergänzt durch Einrichtungen für Kultur, Gastronomie und Veranstaltungen.

"Insgesamt werden acht Projekte auf dem Schlachthofgelände bis 2012 realisiert. Der nächste Schritt ist die Basissanierung der unter Denkmalschutz stehenden Rinderhalle, deren Außenhülle in den kommenden neun Monaten vom Ziegelmauerwerk bis zur Eisenkonstruktion und den Glasfassaden um 9,5 Millionen Euro generalsaniert wird. Damit schaffen wir die Voraussetzung für eine wirtschaftlich sinnvolle Nachnutzung der historischen Halle. Eine Entscheidung, mit welchen Angeboten die Rinderhalle in Zukunft bespielt wird, wird bis Herbst vorliegen. Die angebotenen Konzepte der Interessenten werden derzeit geprüft", kommentiert Dipl.-Ing. Brigitte Jilka, MBA, Geschäftsführerin der Wien Holding und verantwortlich für den Immobilienbereich.

Neben der Sanierung der Rinderhalle mit einer Fläche von 20.000 m² steht die Verwertung von sieben weiteren Grundstücken mit einer Gesamtfläche von 140.000 m² im Mittelpunkt. Für zwei Grundstücke steht die künftige Nutzung bereits fest. Noch heuer wird in der Nähe des T-Centers mit der Errichtung eines siebenstöckigen Bürogebäudes nach den Plänen des Architekten Ernst Hoffmann begonnen. Weiters wird der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds mit privaten Partnern das Marx Media Quarter bis 2008 um insgesamt 24.000 m² erweitern.

Für die weiteren Grundstücke wird die Verwertung vorbereitet, die Ergebnisse erster Bebauungsstudien liegen bereits vor. So zum Beispiel für das Projekt Skybox. Gleich beim "Stiertor" soll nach Plänen der Architekten Petrovic & Partner ein mehrteiliges Bürogebäude errichtet werden. Parallel zur Litfassstraße ist das so genannte Marx Quadrat des Architekturbüros Hoppe geplant, ein Gebäude mit Büros, Restaurants, Gewerbeunternehmen und Lagerbereichen.

Mit der Sanierung der Rinderhalle sowie der Verwertung der Bauplätze ist die Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft m.b.H. (WSE), ein Unternehmen der Wien Holding, beauftragt. Insgesamt wird die WSE in die Entwicklung des Areals in den nächsten Jahren rund 13 Millionen Euro investieren. Experten gehen davon aus, dass private Investoren bei der Realisierung der Einzelprojekte auf den sieben Grundstücken weitere zusätzliche Investitionen von 300 Millionen Euro tätigen werden. Damit verbunden ist die Sicherung von rund 1.800 Bauarbeitsplätzen. Derzeit arbeiten in den Unternehmen, die direkt auf dem Schlachthofareal angesiedelt sind, rund 2.000 Menschen. Nach der Verwertung und Entwicklung aller Bauplätze auf dem Gesamtareal werden es ca. 9.000 sein.

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