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Lärmschutzwand beim Theodor Körner Hof
Pilotprojekt mit Solarenergie
zurück | 13.07.2006
Am Margaretengürtel bei der Wohnhausanlage "Theodor Körner-Hof" von Haus Nr. 62 bis Haus Nr. 74 soll die höchste Lärmschutzwand Wiens entstehen. Vorgesehen ist eine abgestufte fünffeldrige Lärmschutzwand mit einer Gesamtlänge von ca. 150 Meter und 18 Meter Höhe. Die Elemente sind aus Glas, um genügend Licht und Helligkeit in den Bereich zwischen die Häuser zu bringen.
Visualisierungen der neuen Lärmschutzwand beim Theodor Körner Hof
© MA 29/Treusch

In der obersten Reihe wird eine Photovoltaik-Anlage von Wien Energie - Wienstrom installiert, die erstmalig in dieser Form zum Einsatz kommt. Als innovativen Partner konnte Wien Energie - Wienstrom gewonnen werden. Im oberen Bereich der Lärmschutzwand werden die herkömmlichen Elemente durch eine Photovoltaikanlage ersetzt, die zur Stromgewinnung herangezogen wird. Auf rund 190 Quadratmeter wird Strom für ca. acht Wiener Haushalte gewonnen. Maßgeblich dafür ist die geringe Montagefläche und die vertikale Anbringung der Photovoltaikelemente, die dennoch einen Ertrag von ca. 90 Prozent erbringen. Der gewonnene Strom wird anschließend ins öffentliche Netz eingespeist.

In Abstimmung mit der Umweltanwaltschaft und der MA 29 wurde eine Bedruckung der Glaswände für den Schutz vor einem Vogelanprall entwickelt. Um eine Spiegelung zu vermeiden, wird innen und außen eine Bedruckung ausgeführt, die miteinander korrespondiert. Durch die neue Anordnung der Sichtschutzstreifen kommt es für die Bewohner hinter der Lärmschutzwand zu keiner wesentlichen Verringerung der Helligkeit. Für den Vogelschutz sind trotzdem alle Voraussetzungen gegeben.

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