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Erfolgreiche Private Public Partnership Modelle der Wien Holding
Vom Twin City Liner bis zum Mozart Haus Vienna
zurück | 10.08.2006

Besucherrekorde im Mozarthaus Vienna, das mittlerweile zum Vorbild für andere internationale Kulturinstitutionen geworden ist, eine ständig steigende Passagierfrequenz auf dem Twin City Liner, der den Linienbetrieb auf Mitte Dezember ausgeweitet hat, betriebswirtschaftliche Zahlen, die besser sind als in allen Prognosen.  

Die von der Wien Holding gemeinsam mit der Raiffeisenbank Nieder­österreich/Wien initiierten Private Public Partnership-Modelle erweisen sich als äußerst erfolgreiche Projekte ? mit Nachahmungscharakter. Darüber freut sich Wien Holding Geschäftsführer Peter Hanke, der die Projekte initiiert hat, besonders.

Twin City Liner

"Im Mozarthaus Vienna brechen wir alle Besucherrekorde. Selbst die Organisatoren des Mozartjahres Wien waren verblüfft und haben dies bei der jüngsten Halbjahresbilanzpressekonferenz auch öffentlich kommuniziert. Bereits nach wenigen Monaten konnten wir den 100.000sten Besucher begrüßen, wenn es so weitergeht, werden wir nicht 200.000 Tickets verkaufen, sondern auch nahe an die 300.000er Grenze stoßen. Mehr geht aus Kapazitätsgründen einfach nicht mehr", so Peter Hanke.

Private Public Partnership: modellhaft

Das Mozarthaus Vienna wurde von der Mozarthaus Vienna Errichtungs- und Betriebs GmbH, einem Unternehmen der Wien Holding, an dem die Wien Holding (51%), Raiffeisen Wien zu 25% und das Wien Museum mit 24% beteiligt sind, geplant und errichtet. Ebenso ein Private Public Partnership Modell ist der Twin City Liner der Central Danube Region Marketing & Development GmbH an der die Wien Holding und Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien mit je 50 Prozent beteiligt sind.

Mit im Bunde beim Twin City Liner ist auch die Stadt Bratislava. "Der Ansturm auf die Schiffsschnellverbindung zwischen Wien und Bratislava ist so groß und die Vorbestellungen derart massiv und gewissermaßen zukunftsweisend, dass sich das Management entschlossen hat, den Linienverkehr bis weit in den Winter hinein zu verlängern. Ursprünglich hatte man den Betrieb im November unterbrechen und dann im Frühjahr wieder aufnehmen wollen. Doch das Interesse der Kunden " sowohl von Ausflugspassagieren, Touristen aus dem Ausland als auch von Business-People " ist so hoch, dass wir aus gutem Gewissen verlängert haben", resümiert Hanke.

In das Mozarthaus Vienna, für dessen Realisierung auch EU-Fördergelder lukriert werden konnten, wurden insgesamt 8 Millionen investiert, in den Twin City Liner bislang 3,3 Millionen Euro.

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