
Der Vergleich mit den Ergebnissen einer bereits 1995 durchgeführten Erhebung zeigt eine Verbesserung insbesondere bei der objektiven Qualität des Wohnangebotes. So ist etwa die Ausstattung der Wohnungen mit Balkon oder Terrasse von 35% auf 45% und mit Lärmschutzfenster von 29% auf 43% gestiegen. Auch in der Ausstattung der Wohnanlagen sind laut der Studie Verbesserungen sichtbar: Die Anzahl der mit Aufzug versehenen Wohnhäuser ist von 42% auf 51% gestiegen. Zudem haben Wohnhausanlagen mit einer begehbaren Grünfläche haben im Vergleich zu 1995 deutlich zugenommen: von 32% auf 48%. Zugleich kann auch eine höhere Wohnzufriedenheit in verschiedenen Detailaspekten festgestellt werden, wie beispielsweise der Zufriedenheit mit der Lage der Wohnung.
Steigerung der Wohnqualität
Die größten Steigerungen hinsichtlich der objektiven Qualität des Wohnangebotes haben armutsgefährdete Personen mit nicht-österreichischer Staatsbürgerschaft erreicht, allerdings immer ausgehend vom niedrigsten Niveau. So hat diese Gruppe nach wie vor eine schlechtere Ausstattung der Wohnung sowie der Wohnanlage und mindere Wohnumgebungsqualität als nicht armutsgefährdete gebürtige ÖsterreicherInnen und armutsgefährdete Eingebürgerte.
Das SORA-Institut führte die Studie im Auftrag der MA 50 (Referat Wohnbauforschung) durch.

