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Wohnnutzung für ehemalige Zeiss-Werke
SPÖ-Gemeinderat Schieder fordert neue Nutzung
zurück | 09.08.2006
Die Wiener SPÖ wünscht sich eine neue Nutzung für die ehemaligen Zeiss-Werke im Bezirk Penzing. Das Areal - einst eine Fabrik, heute Lager für das Bundesheer und das Technische Museum - könnte für Wohnbauten genutzt werden, so Gemeinderat Andreas Schieder.

Das 34.000 Quadratmeter große Areal am Flötzersteig, das sich im Eigentum des Bundes befinde, beherbergt ein architektonisch wertvolles Fabrikgebäude samt Observationskuppel und verfügt über einen hohen Grünanteil. Von der Bevölkerung darf es aber seit Jahrzehnten nicht betreten werden.

Ansiedlung von Gastronomie

Vorstellen kann sich Schieder eine Wohnnutzung, aber auch die Ansiedlung von innovativer Gastronomie sowie von Architekten und Designern. Die Stadt Wien, der Bezirk und das Verteidigungsministerium sollten gemeinsam ein Nutzungskonzept erstellen, meint Schieder.

Das Fabrikgebäude in Penzing wurde in den Jahren 1916/17 nach Plänen von Robert Oerley im Auftrag der Firma Carl Zeiss als Produktionsstätte für optische Geräte gebaut. Vor allem die Observationskuppel machte es zu einem markanten Merkmal im Westen Wiens. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.

In den 1980er Jahren wurde das Werk abgesiedelt. Das Areal ging an den Bund und wird heute auch vom Heeressportzentrum genutzt.

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