
Ab sofort bringen MitarbeiterInnen des Wiener Stadtgartenamts rund 1.500 dieser in zwei Größen (A4 und A3) verfügbaren Wiesenstecker bei beliebten "Tatorten" in ganz Wien an: direkt in den Parks, in Blumenbeeten oder Grünstreifen entlang von Straßen
"Das ist aber nur ein Teil der Kampagne der Stadt Wien, die die HundebesitzerInnen an ihre Verantwortung für die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner erinnern soll", erklärte Umweltstadträtin Ulli Sima, "mit einem umfassenden Medien-Mix wollen wir möglichst viele HundehalterInnen erreichen, auf die geltende Rechtslage hinweisen und ihnen vor allem die ganz einfache Lösung des Hundekot-Problems nahe bringen: In einem Sackerl verpackt ab damit in den nächsten Mistkübel." Sima betonte, dass die Hundekampagne der Stadt aber nicht gegen die HundehalterInnen gerichtet sei: "Die Stadt tut sehr viel für ein friedliches Miteinander, von der Einrichtung von Hundezonen bis hin zur Gratis-Abgabe von Hundesackerln. Die HundehalterInnen müssen jetzt aber ebenfalls ihren Beitrag leisten und dieses Angebot auch annehmen."
In die gleiche Kerbe schlägt Tiergarten Schönbrunn-Direktor Pechlaner, der auch den Jury-Vorsitz bei der Auswahl des Kampagnen-Sujets geführt hatte: "Die Kluft zwischen Hunde- halterInnen und allen anderen WienerInnen soll mit der Kampagne nicht vertieft werden, es sollen die positiven Aspekte aufgezeigt werden. Hunde sind relativ schnell stubenrein - aber ihre BesitzerInnen müssen auch straßenrein sein." Für Umgangsformen- Profi und Hundebesitzer Elmayer ist klar: "Den Hundekot einfach liegen zu lassen ist rücksichts- und gedankenlos. Mindestens zwei Säckchen muss jeder Hundebesitzer einfach dabei haben. Das müssen auch die schwarzen Schafe unter den Hundehaltern lernen."

