Viennale mit Besucherrekord
Top-Auslastung und nahezu 90.000 Besucher
Mehr als nur zufrieden konnte Viennale Direktor Hans Hurch mit dem Ergebnis der diesjährigen Wiener Filmfestspiele sein, die auch international mehr an Bedeutung gewinnen.
Von den Tributes kam am besten die Personale Peter Whitehead und das Geburtstags-Special für Elfriede Jelinek an, die Jacques Demy und Agnes Varda gewidmete Retrospektive im Filmmuseum war mit 4500 Besuchern die erfolgreichste der letzten Jahre. Gleichzeitig mit dem heutigen Finale der Viennale in Wien startet in Graz ein "Visiting Viennale"-Programm mit neun Filmen an drei Tagen und damit erstmals ein Bundesländergastspiel des Festivals. In Innsbruck im kommenden und in Salzburg im übernächsten Jahr soll "Visiting Viennale" fortgesetzt werden.
Viennale Filmpreis
Wie immer gibt es auch heuer drei Preise, die im Rahmen des Festivals vergeben werden. Der Viennale Filmpreis für einen österreichischen Film geht an Anja Salomonowitz für "Kurz davor ist es passiert", einen Fiilm zwischen dokumentarischem und erzählerischem Kino. Den Viennale-Standard-Publikumspreis mit der Empfehlung für einen Verleihstart in Österreich verknüpft mit kostenlosem Anzeigenraum im Standard erhält Mirjam Kubescha für "Balordi", eine Dokumentation über ein italienisches Männergefängnis. Der spanische Film "Honor de Cavalleria" von Albert Serra, basierend auf dem Don Quixote-Stoff, erhält den FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik.