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China – Austria Technology Park vor Realisierung
Hochrangige Wiener Delegation fixiert weitere Vorgangsweise
zurück | 27.11.2006
Bereits in wenigen Monaten wird es den ersten chinesischen Technologiepark in Wien geben: ein Beweis für das hohe internationale Standing, das die Bundeshauptstadt genießt. Und ein Beleg für die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes. Eine hochrangige Wiener Delegation unter der Führung von Finanzstadtrat Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder und Wirtschaftskammerpräsidentin KR Brigitte Jank fährt nun nach China um vor Ort alles zu fixieren.
"Die Planungen für die Errichtung des chinesischen Technologieparks in Wien sind in den letzten Monaten auf Hochtouren gelaufen. Im Rahmen dieser China-Reise wollen wir mit unseren chinesischen Partnern die nächsten Schritte zur Errichtung des CATP fixieren. Das Projekt ist für Wien eine einmalige Chance, sich noch besser als internationale Drehscheibe und international attraktiver Technologie-Standort zu etablieren", erklärt Vizebürgermeister Rieder vor dem Abflug nach Shanghai. In einem "Letter of Intent" wollen die chinesisch-österreichischen Projektpartner ihr Einvernehmen über die weitere Vorgehensweise festhalten. Ebenfalls geklärt werden soll die Standortfrage des CATP. Für den Büroturm wurden in den letzten Monaten drei potenzielle Standorte analysiert und begutachtet, realisiert werden soll das Projekt bis Ende 2009.

Zweiter chinesischer Technologiepark in der EU
Mit dem China Austria Technology Park realisiert die Volksrepublik China in Wien den zweiten Technologiepark in der Europäischen Union. Er soll die Ansiedlung chinesischer Hightech- Betriebe in Wien unterstützen und Kooperationen zwischen Firmen, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in China und Wien bzw. Österreich und in weiterer Folge ganz Europa fördern und intensivieren. Für heimische Firmen und ihr Know-how öffnet der CATP neue Chancen am boomenden chinesischen Markt. Thematische Schwerpunkte sind die Technologiefelder Life Sciences, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Automotiv, Energie- und Umwelttechnologien, Stahl- und Maschinenbau sowie der Bereich Traditionelle Chinesische Medizin.

Intensives Arbeitsprogramm in China
Während des Aufenthalts in Shanghai, Taiyuan und Beijing trifft die Delegation Vertreter der Kooperationspartner und verschiedene politische Mandatare. So gibt es unter anderem Arbeitstreffen mit Vertretern des Ministry of Science and Technology (MOST). Die chinesischen Gastgeber werden die Gäste aus Wien auch durch zwei Hightech-Parks in Shanghai und in Taiyuan führen.

Vom chinesischen Wirtschaftsboom profitieren
China ist nach vielen Jahren rasanten Wirtschaftswachstums bereits die viertgrößte Volkswirtschaft der Erde. Allein im zweiten Quartal 2006 stieg das Bruttoinlandsprodukt um 11,3 Prozent an. Die zunehmende Bedeutung des chinesischen Marktes für die österreichische und Wiener Wirtschaft belegen folgende Zahlen. 1992 beliefen sich die Exporte österreichischer Unternehmen nach China auf rund 188 Millionen Euro. 2005 exportierte die heimische Wirtschaft bereits im Wert von 1,22 Milliarden Euro nach China. Auch Wiener Firmen konnten in den letzten Jahren verstärkt in der am weltweit schnellsten wachsenden Volkswirtschaft Fuß fassen. Der Wiener Warenaußenhandel verzeichnete 2005 Exporte ins "Reich der Mitte" im Wert von 185 Millionen Euro.
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