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Wien senkt Arbeitslosigkeit weiter
Rückgang um 8,2 Prozent im November
zurück | 06.12.2006
Die Arbeitsmarktmaßnahmen der Stadt Wien greifen, die Offensive aus dem WAFF-Programmen (Wiener ArbeitnehmerInnen Fonds) beginnen nachhaltig zu greifen. Dazu kommt eine wieder deutlich dynamischere Konjunktur, wie Wiens Vizebürgermeister und Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Dr. Sepp Rieder bestätigt.
"Der Rückgang zeigt, dass einerseits die Maßnahmen der Wiener Arbeitsmarkt- und Beschäftigungsoffensive greifen, aber auch die Zahl der offenen Stellen gekoppelt mit dem Wirtschaftswachstum steigen. Allerdings ist die bessere Konjunkturlage allein kein Garant dafür, dass die Entspannung am Arbeitsmarkt auch nachhaltig anhält. Wirtschafts- und arbeitsmarktpolitisch betrachtet, geht es nun darum die Konjunktur durch öffentliche Investitionen weiter anzukurbeln und nach dem Motto "Weiterbildung schützt vor Jobverlust" entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen anzubieten", so Rieder weiter.

56 Millionen Euro für Arbeitsmarktmaßnahmen über den WAFF 2007
Die Stadt Wien stellt deshalb im Jahr 2007 - wie schon im Jahr 2006 - eine Rekordsumme von 56 Millionen Euro für Arbeitsmarktmaßnahmen zur Verfügung. Vor dem Hintergrund, dass vor allem schlecht oder zu gering qualifizierte Personen von der Arbeitslosigkeit am stärksten betroffen sind, bietet der WAFF im Jahr 2007 über 40 verschiedene Initiativen und Programme an, die den Wiener ArbeitnehmerInnen helfen, durch Weiterbildung und Qualifizierung ihren Arbeitsplatz langfristig abzusichern bzw. nach einer Kündigung wieder rascher und leichter im Berufsleben Fuß zu fassen.

Aber auch für jene Jugendlichen, die keine Lehrstelle in den Wiener Betrieben finden, ist vorgesorgt mit einem engmaschigen Auffangnetz im Rahmen des Jugendausbildungssicherheitsgesetzes (JASG). Insgesamt stehen rund 4.300 Ausbildungsplätze in Lehrlingsstiftungen bzw. in Lehrgängen bereit. Bereits im September 2006 haben 1.500 Jugendliche mit ihrer Lehrausbildung begonnen. Am Montag starten die Vorbereitungskurse für die nächsten 800 Jugendlichen, die dann im Februar mit der Lehrausbildung beginnen.

2,35 Milliarden Euro Investitionen, um die Wirtschaft anzukurbeln
Um den Konjunkturaufschwung zu unterstützen, hat die Stadt Wien im Budgetvoranschlag 2007 weiters mit einer Investquote von 15 Prozent für einen Spitzenwert gesorgt. So wird 2007 im Stadt Wien-Konzern ein Gesamtinvestvolumen von insgesamt 2,35 Milliarden Euro mobilisiert - Investitionen, die der Wirtschaft zu Gute kommen und das Wachstum weiter stärken. 

Informationen: www.waff.at
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