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Freud Museum mit Besucherrekord
80.787 Besucher 2006 bedeuten Steigerung um 34 Prozent gegenüber 2005
zurück | 14.01.2007
Beim heimischen Publikum sorgten die Sonderausstellungen für das gestiegene Interesse. Die von Oktober 2005 bis Mitte April gezeigten "Meisterwerke aus Gugging" zogen 25.875 Neugierige an, 52.147 Besucher interessierten sich für "Die Couch. Vom Denken im Liegen". Die dritte Sonderschau "Rainer über Freud" mit Arnulf Rainers Übermalungen von Freud-Porträts, läuft noch bis 19. März.

Zur Erfolgsbilanz zählen laut einer Aussendung weiters die Vorbereitung mehrerer Kooperationen im Wissenschaftsbereich, u.a. mit dem Leo Baeck Institute in New York und der Städtischen Pädagogischen Universität Moskau, und der Start des neuen Online-Projekts PADD (Psychoanalytic Document Database, PADD), das es ermöglicht, weltweit psychoanalytische Dokumente in den Archiven der Teilnehmer zu suchen und teilweise auch Scans auszudrucken. Außerdem reisten Vertreter der Sigmund Freud Privatstiftung zu Vorträgen nach Moskau, Madrid, Riga und New York.

Ausbau des Hauses

Der Erfolg 2006 bestätigt Scholz-Strasser im Bestreben, den Ausbau des Hauses und die Erneuerung der Präsentation voranzutreiben. Für 2007 stehen Ausstellungen in Österreich, Russland, der Türkei und den USA auf dem Programm. Im Freud-Museum startet am 22. März die zuvor im Museum der Stadt New York gezeigte Schau "On the Couch. Cartoons aus dem New Yorker", die Karikaturen aus der renommierten US-Zeitschrift "The New Yorker" zum Thema Psychoanalyse dokumentiert. Sie wurde vom österreichischen Journalisten Michael Freund kuratiert und wird bis 24. Juni zu sehen sein.

Informationen:
www.freud-museum.at

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