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Innenstadtpalais an Erben restituiert
ÖBB-Zentrale geht an Bloch-Bauer-Erben
zurück | 26.01.2007
Die Restitution des Wiener Innenstadtpalais in der Elisabethstraße 18 ist abgeschlossen. Der Entschädigungsfonds hat zugunsten von Maria Altmann, der Erbin der Familie Bloch-Bauer, entschieden, die Republik will Folge leisten.

Altmann, die 90jährige Nichte von Adele und Ferdinand Bloch-Bauer, lebt heute in den USA. Ihre Familie hat das Palais 1919 erworben. In der NS-Zeit wurde das Gebäude arisiert und von der Reichsbahn gekauft.

Nach 1945 zog im Palais die ÖBB-Zentrale ein. Der Wert der Immobilie wird von Experten auf vier bis fünf Millionen Euro geschätzt.

Schiedsinstanz Entschädigungsfonds

Der Entschädigungsfonds prüft Anträge auf Rückgabe von Liegenschaften und Gebäuden, die während der NS-Zeit arisiert wurden, und spricht eine Empfehlung für oder gegen eine Restitution aus.

Die Schiedsinstanz für Restitution hat in zwei weiteren Fällen in Wien die Rückstellung von Liegenschaften empfohlen. Es geht um ein Palais des Bundes in der Innenstadt sowie um ein Grundstück der Stadt Wien in Neuwaldegg.

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