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Wien weiter Top-Standort für internationale Betriebe
74 internationale Unternehmen von ABA und WWFF in Wien neu angesiedelt, 826 neue Jobs geschaffen und 46,5 Mio Euro investiert
zurück | 04.02.2007
"Wien ist für ausländische Unternehmen der mit Abstand attraktivste Wirtschaftsstandort in Österreich. Im Jahr 2006 wählte fast jedes zweite internationale Unternehmen, das neu nach Österreich gekommen ist, Wien als seinen Standort", erklärte Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner.

Brauner stellte die Ansiedlungsergebnisse gemeinsam mit dem Geschäftsführer der ABA, Dr. René SIEGL, vor. Insgesamt haben sich 74 ausländische Unternehmen in Wien angesiedelt. Zum Vergleich in Österreich insgesamt wurden von der ABA 152 Ansiedlungen verzeichnet. Damit konnte das besonders hohe Wiener Ansiedlungsniveau des Jahres 2005 weiter gehalten werden. Die neuen internationalen Unternehmen am Standort Wien schaffen gemeinsam 826 neue Jobs (Plus 13 Prozent) und bringen ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 46,5 Millionen Euro.

Der erfolgreiche Strukturwandel hin zu einer technologie- und dienstleistungsorientierten Wirtschaft spiegelt sich auch bei den Betriebsansiedlungen wider. Bereits mehr als zwei Drittel der in Wien neu angesiedelten Unternehmen kommen aus diesen Branchen. So arbeiten 16 Unternehmen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie und drei im Bereich Elektronik. In den Life Sciences bzw. im Pharmabereich sind zwei Unternehmen tätig. Aus dem Dienstleistungssektor stammen 22 Betriebe, darunter sechs Finanzdienstleister und fünf Unternehmen aus dem Bau- und Immobilienbereich. Der Handel ist in der Ansiedlungsbilanz 2006 mit 13 Unternehmen vertreten.

"Ziel unserer Standortpolitik ist es, im Wettbewerb weiterhin zu gewinnen, nicht als Billigstbieter mit den niedrigsten Löhnen, sondern als Bestbieter, weil wir hochqualitative und innovative Produkte und Services, bestens qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine ausgezeichnete Infrastruktur und eine einzigartige Lebensqualität bieten", so Brauner.

Ein Drittel der Neuansiedlungen stammt aus Deutschland- Starkes Interesse aus den osteuropäischen Ländern

Die meisten der von ABA und WWFF betreuten Ansiedlungen 2006 erfolgten aus Deutschland (24). Zweitstärkstes Ansiedlungsland war die Tschechische Republik mit sechs Projekten. Auch aus Russland und den GUS-Staaten kommen sechs Projekte. Fünf Projekte kommen jeweils aus Italien und der Schweiz. Vier Projekte stammen aus Ungarn. In der weiteren Reihenfolge der Länderauswertung sind China, die Niederlande, die Türkei, Belgien und Kanada zu finden.

"Die Bilanz nach Herkunftsländern zeigt, dass Wien als Drehscheiben-Standort voll punktet. Die bisherige Einbahnstrasse bekommt jetzt allerdings eine zweite Fahrbahn in die Gegenrichtung. Die Osteuropa-Kompetenz in Wien ist nach wie vor ein zentrales Motiv für die Ansiedlung, aber nun sehen auch Unternehmen aus Osturopa Wien als Eintrittspunkt in etablierte EU- Märkte", so ABA-Geschäftsführer Dr. René SIEGL.

 

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