
Das Transportaufkommen auf der Donau ist in den letzten Jahren wie überall auf der Welt angestiegen. Das bekam auch der Wiener Hafen zu spüren, der etwa auf halbem Weg zwischen der Nordsee und dem Schwarzen Meer liegt.
Der Güterterminal soll bereits 2008 fertig gestellt sein, für das Gesamtprojekt wird September 2009 angepeilt. Zusätzlich wird der bestehende Güterterminal modernisiert. Nach Abschluss der Arbeiten sollen 400.000 Container jährlich umgeschlagen werden - primär von Bahn auf Schiff.
Zweiter großer Baubereich ist der Neubau der Verbindung zwischen Donaulände- und Donauuferbahn, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Nun werden die fehlenden 2,3 Kilometer Gleise neu verlegt und bestehende adaptiert. Zum Bauprogramm gehört auch die 168 Meter lange Winterhafenbrücke, die über Donaukanal und Hafen führen wird.
Das 122 Mio. Euro teure Projekt wird von der Stadt Wien vorfinanziert, 26,4 Mio. davon werden komplett bezahlt. Dadurch sei ein früherer Baustart ermöglicht worden, unterstrich Bürgermeister Dr. Michael Häupl beim Spatenstich. Zwar hätte man diesen auch erst in ein paar Jahren ansetzen können, das wäre im internationalen Vergleich jedoch zu spät gewesen. "Natürlich hoffen wir, dass wir das Geld auch wieder zurückkriegen", so Häupl in Richtung ÖBB-Chef Martin Huber.

