
Die Stadt Wien hat im letzten Jahr die Solarförderung verdoppelt, um auf die steigende Nachfrage entsprechend reagieren zu können", so Umweltstadträtin Ulli Sima. "Für die Stadt Wien ist aktiver Klimaschutz seit Jahren ein zentrales Anliegen, dank des ambitionierten Klimaschutzprogramms KliP spart Wien jährlich 2,4 Mio Tonnen CO2 ein", so Sima.
Im Rahmen von "Sonne für Wien 2007" organisiert die Wiener Umweltanwaltschaft in Zusammenarbeit mit der Wiener Landesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker eine "Wiener Solaraktion" für Wiener Kleingärtner und EinfamilienhausbesitzerInnen.
Die Initiative "Sonne für Wien"
Um die Nutzung der Solarenergie weiter zu forcieren, hat die Stadt Wien im Jahr 2005 die Initiative "Sonne für Wien" unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Umweltstadträtin Mag. Ulli Sima sowie unter der Federführung der Magistratsdirektion Klimaschutzkoordination gesetzt. "Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildungsmaßnahmen wurden die Vorteile der Solarenergie für die Menschen und das Klima herausgearbeitet und die Chancen für den Einzelnen aufgezeigt. Eine Übersicht zu den geplanten Veranstaltungen der Solarinitiative 2007 "Sonne für Wien" findet man unter www.wien.gv.at/umwelt/klimaschutz/
Erneuerbare Energieträger haben eine Schlüsselrolle im Klimaschutz
Der Nutzung erneuerbarer Energieträger kommt im Klimaschutzprogramm der Stadt Wien (KliP Wien) zentrale Bedeutung zu. Dementsprechend werden in Wien laufend diesbezügliche Projekte realisiert. Jüngstes und prominentestes Beispiel ist das 2006 eröffnete weltgrößte Wald- Biomassekraftwerk Simmering. Hier werden ab sofort pro Jahr fossile Brennstoffe von rund 72.000 Tonnen Steinkohle oder 47.000 Tonnen Heizöl eingespart. Durch dieses Kraftwerk erspart sich Wien jährlich 144.000 Tonnen CO2- Emissionen.
In diesem Zusammenhang ist selbstverständlich auch die Sonnenenergie besonders wichtig, treffen in Wien pro Quadratmeter und Jahr ja immerhin 1100 Kilowattstunden Sonnenenergie auf eine nach Süden geneigte Fläche. Die Sonnenenergie ist schadstoff- und kohlendioxidfrei. Schon seit etlichen Jahren wird die Errichtung von solarthermischen Anlagen durch die Stadt Wien gefördert. Seit 1.1.2007 gelten neue Förderrichtlinien.

