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waff stärkt Wiener Betriebe
Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds investiert 1,35 Millionen Euro in Personalentwicklung der Wiener Unternehmen
zurück | 25.06.2008
Der Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) erweitert seine Leistungen für Unternehmen durch zwei neue Förderungen für Unternehmen aus der Sachgüterproduktion, Anbieter von produktionsnahen Dienstleistungen sowie alle Wiener Betriebe, die in die "Interkulturelle Kompetenz" ihrer MitarbeiterInnen investieren. "Bestmöglich ausgebildete MitarbeiterInnen sind die Basis für erfolgreiches Wirtschaften und ein überzeugendes Argument für den Wirtschaftsstandort Wien", so Vizebürgermeisterin Rena
Geschäftsführer des waff, Mag. Fritz Meißl
"Pro Unternehmen übernimmt der waff etwa 50 Prozent der Schulungskosten bis zu 10.000 Euro", so Fritz Meißl, Geschäftsführer des waff, zu den Eckpunkten der neuen Angebote. "Wir können und werden im internationalen Wettbewerb nicht die Billigsten sein. Wir wollen aber die Besten sein und mit Qualität punkten. Daher unterstützt die Stadt Wien nun auch durch den waff Unternehmen der Sachgüterproduktion und der produktionsnahen Dienstleistungen, wenn sie in die Weiterbildung ihrer MitarbeiterInnen investieren", erläuterte Brauner.
8 & des BIP fallen auf die Sachgütererzeugung. Rund 3.900 Betriebe - davon sind etwa 3.500 kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) - mit ca. 72.000 MitarbeiterInnen sind in Wien in der Sachgüterproduktion tätig. Über 50 Prozent der Wiener Exporte stammen aus diesem Wirtschaftszweig. Unternehmen, die z.B. der Chemischen, Pharmazeutischen oder Elektronik-Industrie zuzurechnen sind, ziehen zudem in ihrem Umfeld Dienstleistungsbetriebe (z.B. IT-Dienstleister, Forschung und Entwicklung, Ingenieurbüros etc.) an, die ihrerseits wieder Arbeitsplätze schaffen.

Der Zuschlag wird jenen Betrieben erteilt, die aus einem Wettbewerb als die Bestgereihten hervor gehen. Beurteilt wird durch waff-ExpterInnen anhand eines Punktesystems. "Wir sehen uns an, welche Betriebe in zusätzliche Arbeitsplätze investiert haben oder wie stabil die Arbeitsverhältnisse sind. Außerdem spielt es eine Rolle, wie viele MitarbeiterInnen an der Qualifizierung teilnehmen und wie hoch der Frauenanteil ist. Schließlich ist uns die Qualität der Schulung natürlich ein wichtiges Anliegen", beschrieb Meißl die vier ausschlaggebenden Kriterien. Gefördert werden dabei 50 Prozent der Schulungskosten bis zu max. 10.000 Euro pro Unternehmen. Die Einreichfrist der Antragsunterlagen endet jeweils mit Ende eines Kalenderquartals, somit für das Jahr 2008 am 30. Juni, 30. September und 31. Dezember. Für diesen Schwerpunkt stellt der waff heuer 800.000 Euro zur Verfügung.

Interkulturelle Kompetenz als Asset
 
Viele Wiener Unternehmen beschäftigen MitarbeiterInnen mit unterschiedlicher Herkunft und gleichzeitig wird häufiger mit internationalen GeschäftspartnerInnen kommuniziert, nicht zuletzt bedingt durch Expansionen oder Geschäftsbeziehungen am globalen Markt. 16.000 Wiener UnternehmerInnen weisen Migrationshintergrund auf. "Fertigkeiten wie kulturübergreifende Kommunikation, interkulturelles Verhandeln und Mehrsprachigkeit werden in dieser Stadt benötigt und gefördert. Daher möchten wir dezidiert die innerbetriebliche Kommunikation durch diese Fördermaßnahme vereinfachen und gleichzeitig Unternehmen unterstützen, die 'Interkulturelle Kompetenz' als wichtiges Asset erkannt haben", unterstrich Vizebürgermeisterin Brauner.

Gefördert werden 50 Prozent der Schulungskosten bis zu 10.000 Euro pro Unternehmen. "300.000 Euro stellt der waff heuer dafür bereit. Besonderes Augenmerk schenken wir hier der Qualität der betrieblichen Weiterbildung. So wirkt sich z.B. ein Personalentwicklungskonzept oder ein bereits ausgearbeiteter Schulungsplans positiv auf die Bewerbung aus", so waff- Geschäftsführer Meißl.
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