Wien unter Top 20 der globalsten Städte
Kongresse, Kultur, politische Netzwerke
Wien behauptet sich unter den weltweit 60 Städten, die vom international tätigen Consulter A.T. Kearney gemeinsam mit dem Chicago Council on Global Affairs and Foreign Policy untersucht wurden, an der herausragenden 18. Stelle.
So ist Wien beispielsweise überdurchschnittlich gut in der internationalen Kongressszene verankert.
Die 60 Städte aus insgesamt 40 Ländern - von Amsterdam (Niederlande) über Jakarta (Indonesien) bis Zürich (Schweiz) - wurden daraufhin untersucht, wie gut sie für die globale Zukunft aufgestellt sind. Anhand von 24 Kriterien wurden die fünf Dimensionen wirtschaftliche Aktivität, Bevölkerung und Bildung, Kultur, Informationsaustausch sowie politisches Engagement unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse sind in einen Gesamtindex eingeflossen, den Global Cities Index. Er gibt Auskunft, wie stark eine Stadt in die globale Wirtschaft eingebunden und wie attraktiv sie für international tätige Investoren ist.
Top ist Wien hinsichtlich Kultur (11. Stelle) und politisches Engagement (9. Stelle). Kaum eine andere Hauptstadt vergleichbarer Größe habe so viele Konsulate und Botschaften wie Wien, sagte Kremlicka. Was fehle, seien Thinktanks, wie man sie in den USA, aber auch in Deutschland sonder Zahl finde.
Die gegenseitige Befruchtung von Wirtschaft und Wissenschaft ist optimierbar. Dass sich Österreich trotz der alles andere als rosigen Rahmenbedingungen in Sachen Humankapital an der 31. Stelle behaupte, hat mit den vielen ausländischen Studenten zu tun.
Performance in Bezug auf die Anzahl internationaler Headquarters scheint noch ausbaubar. Dazu sind, so die Studie, Investitionen in das Ausbildungssystem, mehr internationale Schulen und eine bessere Vernetzung der Universitäten mit Einrichtungen im Ausland nötig.