Bis zu 25 Prozent Preisersparnis
Je nach Kombinationsauswahl spart man bis zu 25 Prozent. Bei einem Besuch im Haus der Musik und der beiden Häuser des Jüdischen Museums wären 20 Euro zu bezahlen, mit dem Kombiticket "Wiener Museumsmelange" nur 15 Euro, oder in der Kombination Haus der Musik und Mozarthaus Vienna sind es 15 statt 19 Euro. Dies gilt auch für die Kombination Haus der Musik und KunstHausWien. Auch bei der Kombination Mozarthaus Vienna und KunstHausWien sind mit 15 statt 18 Euro noch erhebliche Preisvorteile gegeben.
Mozarthaus Vienna: Mozart entdecken
Gleich hinter dem Stephansdom in der Domgasse befindet sich das Mozarthaus Vienna, das die einzige Wiener Wohnung Mozarts, die bis heute erhalten ist, beherbergt. Mozart lebte dort zwischen 1784 und 1787 und schuf in den Räumen eines seiner bedeutendsten Opernwerke: "Die Hochzeit des Figaro". Mozartfans jeder Altersstufe erwartet eine umfassende Präsentation der Zeit, in der Mozart lebte. Zusätzlich zur Mozartwohnung gewinnt der Besucher auf drei Ausstellungsebenen Einblick in Leben und Werk des Musikgenies. Im Mittelpunkt stehen die Wiener Jahre des Komponisten, die den Höhepunkt seines Schaffens darstellen. In der Mozartwohnung erfährt das Publikum, wie die Familie Mozart gelebt hat. Ein Café im Erdgeschoß, der Museumsshop und ein Konzertsaal im Kellergeschoß vervollständigen das Angebot des Mozarthauses Vienna.
Zusätzlich werden Konzerte und Veranstaltungen im Kellergewölbe geboten.
Das Mozarthaus Vienna zählt zu den ehrgeizigsten Kulturprojekten der Wien Holding. Das in Privatbesitz stehende Gebäude war in den 1990er Jahren zusehends verfallen. Im Vorfeld des Mozartjahres erhielt die Wien Holding von der Stadt Wien den Auftrag, das Haus zu sanieren und rund um Mozarts Wohnung ein neues Mozartzentrum einzurichten. Das Projekt wurde in nur 14 Monaten Bauzeit als PPP-Modell mit privaten Partnern realisiert. Eröffnet wurde das Mozarthaus Vienna pünktlich zu Mozarts 250. Geburtstag im Jahr 2006. Gleich im ersten Jahr besuchten über 200.000 Menschen das Haus, das für seine multimedialen Präsentationen auch mit dem Staatspreis für Multimedia & e-Business ausgezeichnet wurde.
Mozarthaus Vienna
mit WIEN MUSEUM Mozartwohnung
A-1010 Wien, Domgasse 5
Öffnungszeiten: täglich 10 bis 19 Uhr
Telefon: +43 1 512 17 91
Internet: www.mozarthausvienna.at
KunstHausWien: Phantastische Welt
In der ehemaligen Thonet-Möbelfabrik im dritten Bezirk entstand das KunstHausWien, ein Haus, das nicht den üblichen Normen entspricht, ein Abenteuer der modernen Zeit, das zu einer Reise durch die bunte Welt Hundertwassers einlädt! Hundertwasser hat das Haus selbst gestaltet. Und es beherbergt heute die weltweit einzige permanente Präsentation der Werke des großen Meisters. Im Mittelpunkt stehen Hundertwassers Philosophie und sein Schaffen als Maler, Druck-Grafiker und in der Architektur.
Hundertwasser wurde als Friedrich Stowasser 1928 in Wien geboren. Da „Sto“ im Slawischen „hundert“ bedeutet, wurde aus Stowasser „Hundertwasser“. Als Weltenbummler reiste er viel und gern. Immer im Gepäck dabei: sein Miniaturmalkasten, um überall Pinsel und Farbe parat zu haben. Seine ersten Bilder zeigte Hundertwasser in den fünfziger Jahren in Wien. Ausstellungen in Mailand und Paris folgten. 1962 gelang ihm der internationale Durchbruch auf der Biennale in Venedig, Ausstellungen in Museen auf vier Kontinenten folgten. Mit Manifesten, Demonstrationen und öffentlichen Vorträgen begann er seinen Einsatz für eine natur- und menschengerechtere Architektur und erregte in den achtziger Jahren Aufmerksamkeit mit der Realisierung seiner ersten Architekturprojekte. Er baute das Hundertwasserhaus und gestaltete zahlreiche weitere Architekturprojekte in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Seine Bauten erweckten ebenso in Kalifornien, Japan und Neuseeland neugieriges Staunen.
Der große Meister verstarb im Jahr 2000 im Alter von 71 Jahren an Bord der Queen Elizabeth II, auf dem Weg nach Europa, wo er seit langem lebte und nun auch ökologisch begraben liegt - unter einem Tulpenbaum in einem von ihm noch selbst angelegten „Garten der glücklichen Toten".
Zusätzlich zur Hundertwasser-Dauerausstellung bietet das KunstHausWien viel beachtete Wechselausstellungen internationaler Künstler. Aktuell läuft bis 31. Jänner 2010 die Ausstellung Annie Leibovitz - A Photographer's Life 1990-2005. Familienalbum, Retrospektive und persönliches Tagebuch - die Fotografien aus dem Privatleben von Annie Leibovitz ergeben in Verbindung mit ihrer professionellen fotografischen Arbeit eine Chronik der Ereignisse und Fotoaufträge der letzten 15 Jahre. Die vom Brooklyn Museum organisierte Ausstellung umfasst rund 200 Fotografien einschließlich großformatiger monochromer Landschaftsbilder, Familienfotos sowie kleinformatigen Schwarz-Weiß-Porträts.
KunstHausWien
Untere Weißgerberstraße 13, 1030 Wien.
Öffnungszeiten: täglich geöffnet: 10 – 19 Uhr
Telefon: 43 1 712 04 95
Jüdisches Museum: Jüdische Geschichte aus erster Hand
Das Jüdische Museum Wien befindet sich im Palais Eskeles, einem Altstadtpalais unweit des Stephansdoms. Es bietet eine ständige historische Ausstellung zur Geschichte der Juden Österreichs und die berühmte Judaica-Sammlung von Max Berger illustriert den Besuchern die jüdische Religion. Die Gründung des Museums geht auf eine Initiative des damaligen Wiener Bürgermeisters Dr. Helmut Zilk zurück. Die Wien Holding hat nach der Privatisierung des Dorotheums das Palais Eskeles Ende der 1990er Jahre angekauft, sodass der Museumsstandort langfristig gesichert ist. Mittlerweile hat das Museum rund 150 Ausstellungen gezeigt, die von mehr als 1,2 Millionen Menschen aus dem In- und Ausland gesehen wurden.
Die Sammlungen im Jüdischen Museum Wien dokumentieren in herausragender Weise die Jahrhunderte alte österreichisch-jüdische Geschichte. Die über 15.000 inventarisierten Objekte zählen weltweit zu den bedeutendsten Beständen der jüdischen Kulturgeschichte des Habsburgerreiches, der ersten Österreichischen Republik, der Wiener Zwischenkriegszeit sowie der Geschichte der Entrechtung, Vertreibung und Ermordung seiner jüdischen Bürger. Die umfangreichen Sammlungsbestände sind in einem Schaudepot öffentlich zugänglich, was nur in wenigen Museen üblich ist. Zusätzlich werden sechs bis acht Sonderausstellungen pro Jahr gezeigt.
Zum Museum gehört auch eine Außenstelle auf dem Judenplatz im ersten Wiener Gemeindebezirk, wo eine Ausstellung zum mittelalterlichen Judentum und die Ausgrabungen einer mittelalterlichen Synagoge gezeigt werden.
Jüdisches Museum Wien
Palais Eskeles, Dorotheergasse 11, A-1010 Wien
Öffnungszeiten: Sonntag bis Freitag: 10-18 Uhr
Telefon: +43 1 535 04 31
Museum Judenplatz
Misrachi-Haus, Judenplatz 8, A-1010 Wien
Außenstelle des Jüdischen Museums
Öffnungszeiten:
Sonntag bis Donnerstag: 10-18 Uhr
Freitag: 10-14 Uhr
Haus der Musik: Entdeckungsreise im Klangmuseum
Das Haus der Musik ist ein modernes, interaktives Erlebnismuseum in der Wiener Innenstadt. In dem traditionsreichen Gebäude, in dem sich das Klangmuseum befindet, wurden einst die Wiener Philharmoniker gegründet, denen hier ein eigenes Museum gewidmet ist. Auf sechs Etagen taucht der Besucher ein in die faszinierende Welt der Musik und Klänge. Wer will, kann sein eigenes musikalisches Talent am virtuellen Dirigentenpult erproben oder das Wiener Neujahrskonzert in bester Bild- und Tonqualität erleben. Auch den eigenen Walzer zu komponieren ist kein Problem. Besonders attraktiv sind die interaktiven Bereiche, wo man mit Klängen, Geräuschen und Instrumenten experimentieren kann. Außerdem gibt es einen großen Bereich zur Wiener Musikgeschichte.
Wer glaubt, Musik sei nicht ausstellbar, wird im Haus der Musik aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Es ist kein Museum im klassischen Sinne, sondern eine Erlebniswelt, die neue und überraschende Zugänge zur Musik und zu Klang- und Geräuschwelten ebenso vermittelt wie einen Überblick über Geschichte und Tradition der Wiener Musik und Musikerpersönlichkeiten, der Dirigenten und Komponisten. Ein Team von anerkannten Musikexperten, Designern, Toningenieuren und Ausstellungskuratoren hat zusammengearbeitet, um diese Vision zu realisieren, eine Welt zu errichten, die jene unkonventionelle Hinführung zur Musik erlaubt, die von Anfang an vorgesehen war. Ganz besonders wichtig ist dabei das Wechselspiel zwischen natürlicher und elektronischer Klangerzeugung. Die Kooperation mit dem Massachusetts Institut of Technology führte zu einer völlig neuen Art der Präsentation, um das Publikum auf neue spielerische Wege der Musikerfahrung und eigenkreativen Musikproduktion hinzuweisen. Die Zusammenarbeit mit Spezialisten aus den verschiedensten wissenschaftlichen Bereichen brachte 67 neue Erfindungen hervor, die im Haus umgesetzt wurden.
Seit dem Jahr 2005 ist die Wien Holding Eigentümer des Hauses. Seither hat eine Million Menschen diese erstaunliche Welt der Klänge besucht. Im Haus der Musik können Musikfreunde täglich von 10 bis 22 Uhr ihre Ohren auf Entdeckungsreise schicken.
Haus der Musik - das Klangmuseum
Seilerstätte 30, 1010 Wien.
Öffnungszeiten: täglich geöffnet 10 – 22 Uhr