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Die 18. Internationale Aids-Konferenz AIDS 2010 in der Messe Wien ist Dynamo für den Messestandort Wien
zurück | 14.07.2010
Geschätzte 25.000 Besucher bedeuten einen der größten Kongresse Europas im Jahr 2010. Die Messe Wien und die Wiener Messe Besitz GmbH, ein Tochterunternehmen der Wien Holding, das für die gesamten Facilities zuständig ist, können ein weiteres Highlight verbuchen.
Schließlich ist Wien international eine der Top-Kongressstädte, laut dem Ranking der Union of International Associations (UIA)von 2009 mit 287 Kongressen sogar die drittbeliebteste. Auch für Wiens Wirtschaft stellt die Aids-Konferenz von 18. bis 23. Juli  einen beachtlichen Incoming-Faktor dar.
 
Die Stadt Wien kann bei solchen Kongressen nur gewinnen. Deren Teilnehmer sind traditionell ein zahlungskräftiges Publikum und davon profitiert die Wirtschaft der Donaumetropole. Durchschnittlich lässt ein Kongressteilnehmer zwischen 350 und 400 Euro pro Tag in der Stadt. Damit erwächst der Wiener Wirtschaft ein bedeutendes Zusatzeinkommen. Im Jahr 2008 betrug die Wertschöpfung aller Kongresse landesweit laut einer Studie des Instituts für Tourismus und Freizeitwirtschaft der WU Wien über 654 Millionen Euro.
 
Dem bunt gemischten Publikum der AIDS 2010 stellt die Stadt ein vielfältiges touristisches Angebot zur Verfügung und lädt zum Erkunden und Verweilen ein. Auch dem Image Wiens kann das nur zuträglich sein. So präsentiert sich Wien als weltoffen und ermöglicht der Veranstaltung, ihre Anliegen in der Öffentlichkeit und im Mainstream zu positionieren. Nicht zufällig zieht zeitgleich der Life Ball, das größte HIV/Aids Charity Event Europas, die Massen auf den Rathausplatz, egal ob jung oder alt, schwul, lesbisch oder heterosexuell.

Die Internationale Aids-Konferenz ist die wichtigste Verdichtung wissenschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Kräfte, um HIV/AIDS auf globaler Ebene die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die notwendig ist, um die damit einhergehenden Probleme dauerhaft und nachhaltig zu lösen. Während es bei den Anfängen der Konferenz hauptsächlich um das Verständnis der Krankheit selbst ging, stand und steht zunehmend die Frage der Menschenrechte im Mittelpunkt. Das Ende von Stigmatisierung und Diskriminierung, das Mitspracherecht von Rand- und Risikogruppen, das sind die Forderungen der 18. Internationalen Aids-Konferenz.

Teil dieses einzigartigen Forums ist ein Global Village, das als Treffpunkt für Aktivistinnen und Aktivisten, Betroffene und Angehörige spontanen Austausch, Kommunikation und die Fokussierung kreativer Energien ermöglicht. Community ist das Schlagwort und Messe und Stadt Wien besitzen ausgezeichnete infrastrukturelle Voraussetzungen für einen unkomplizierten und reibungslosen Ablauf. Wien als Brücke zwischen Ost- und Westeuropa wurde von den Organisatorinnen und Organisatoren der Welt-Aids-Konferenz als der ideale Ort auserkoren, den Dialog um HIV/Aids und Menschenrechte auszuweiten, der 2008 in Mexico City begann.
 
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