Die neue Therme Wien bietet ein zukunftsorientiertes Wellness- und Freizeitkonzept. Auf über 75.000 Quadratmetern wird Thermenspaß pur geboten. Die Wasserflächen werden mit rund 4.000 Quadratmetern im Vergleich zur heutigen Therme doppelt so groß sein – das sind 26 Becken gefüllt mit über 5,5 Millionen Litern Wasser. Weiters wird es eine über 3.000 Quadratmeter große Saunalandschaft geben, in der die Besucherinnen und Besucher richtig ins Schwitzen kommen. Auch für die Unterhaltung der lieben Kleinen ist gesorgt: Eine spezielle Wellness- und Erlebnislandschaft für Kinder verspricht Spaß und Erholung für die ganze Familie. Im Gesundheitszentrum mit über 200 Therapie- und Behandlungsplätzen liegt der Schwerpunkt auf dem Bewegungs- und Stützapparat.
Ergänzt wird das Angebot von der traditionellen Konditorei und dem über 90 Hektar großen, frei zugänglichen Kurpark, die auch bei dem Projekt „Therme Wien“ wieder ihren festen Platz haben. Außerdem sind auf dem Areal noch ein Thermenhotel und ein Ausstellungsbereich, der sich den Themen Bewegung und Sport widmet, geplant. Eine Ladenstraße mit Boutiquen, Sport-Shops und anderen wellnessaffinen Geschäften runden das Angebot schließlich ab.
Laufender Betrieb in der Therme
Der Wellness- und Badespaß in der Therme Wien, deren gesamtes Investitionsvolumen 220 Millionen Euro beträgt, startet Ende 2010. Die Bauarbeiten laufen bereits auf Hochtouren, aber trotzdem: The show must go on. So wird der laufende Betrieb der Therme erfolgreich aufrecht erhalten. Im Jahr 2008 wurden im Kurmittelhaus 280.000 Behandlungen durchgeführt, im Wellness-Park trainierten 1.700 Mitglieder und darüberhinaus wurden noch 20.000 Tageseintritte verzeichnet. Auch das Thermalbad wurde von rund 560.000 Wellness-Hungrigen besucht.
Starke Partner
Entworfen wurde die Thermen- und Wellnessoase von den „4a Architekten“. Für die Entwicklung und Aufbereitung des Projektes in inhaltlicher, struktureller und finanzieller Hinsicht war eine speziell dafür gegründete Tochtergesellschaft der Wien Holding zuständig. Die strategische Rolle wird die Wien Holding durch die Beteiligung an der Thermen- sowie einer neu gegründeten Standortmarketinggesellschaft auch weiterhin wahrnehmen.
Errichter und Betreiber der Therme wird die VAMED – ein in der Branche international anerkanntes Unternehmen. Als strategische Partner stehen die Wiener Städtische, die Bank Austria Unicredit Group, die Erste Bank und die Raiffeisen Bank zur Verfügung.
Erweiterungsbohrung macht moderne, bedarfsorientierte Wasserförderung möglich
Da die technische Lebensdauer des bestehenden Thermalbrunnens nach 40 Jahren Betrieb nahezu erreicht ist, wurde eine Erweiterungsbohrung durchgeführt, um für die neue Therme Wien den Thermalwasserbedarf langfristig zu sichern. In einer Tiefe von 800 Metern hat das Thermalwasser die optimale Temperatur von 50 Grad Celsius. Momentan läuft ein dreimonatiger Dauerpumpversuch, um danach die endgültige Thermalwasserföderung Quelle Oberlaa TH2 zu installieren.
Die Quelle ist erstmals drosselbar, wodurch eine bedarfsorientierte Wasserförderung nach neuestem Stand der Technik möglich wird. Ein weiteres Plus bildet die thermische Nutzung des Quellwassers für die Warmwasseraufbereitung und die Beckenheizung der neuen Therme Wien. Die Erweiterungsbohrung gewährleistet den ausfallssicheren, nachhaltig ressourcenschonenden, ökologischen Umgang mit dem Thermalwasser.
40 Jahre Kurbetrieb und eine der stärksten Schwefelquellen Europas
Die Schwefel-Thermalquelle Oberlaa ist mit ca. 32 Litern in der Sekunde und einer konstanten Temperatur von ca. 53 Grad Celsius eine der stärksten in Europa. Im Kurmittelhaus werden die Schwefel-Bäderkuren, physikalischen Therapien, Balneo-Photo-Therapien und unterschiedliche Massagen angeboten, im Rheuma-Zentrum des Kurmittelhauses werden die Rheuma- und Schmerzpatienten mit balneologischen Anwendungen erfolgreich behandelt. Gemeinsam mit dem Ludwig Boltzmann Institut wird laufend die medizinische Wirkung des Thermalwassers erforscht und im Zentrum für Lebensenergie findet man komplementärmedizinische Anwendungen.
Seit der Eröffnung 1974 zählt das bestehende Thermalbad zu den beliebtesten Erholungs- und Wellnessoasen Österreichs mit über 23 Millionen Eintritten seit Beginn.
Wirtschaft und Arbeitsmarkt profitieren vom Projekt
Von dem Projekt Therme Wien profitieren nicht nur die Stadt und die Wirtschaft, sondern vor allem die Bevölkerung, denn es schafft Arbeitsplätze, fördert das Wirtschaftswachstum und sichert Wien als Wirtschaftsstandort. Allein die Errichtung bietet rund 1.000 Arbeitskräften entsprechende Beschäftigung, mit der Eröffnung werden rund 100 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Wiener Wertschöpfung wird durch das Projekt um 170 Millionen Euro gesteigert.