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Schiffstation Wien City
Neue Schiffstation für Twinny & Co
Die Wien Holding errichtet mit einem Investvolumen von 6,25 Millionen Euro über eines ihrer Tochterunternehmen, der Wiener Donauraum Länden und Ufer Betriebs- und Entwicklungs GmbH, bis Mitte 2010 ein komplett neues Schiffsterminal zwischen Marien- und Schwedenbrücke. Beginnend mit der Saison 2010 werden neben den Twin City Linern auch die DDSG Ausflugsschiffe am neuen Terminal an- bzw. ablegen.
Mit dem Schiffsterminal „Wien City“ wird Wiens Innenstadt rund um den Schwedenplatz noch ein Stück näher an den Donaukanal gerückt. Die neue Schiffsstation, die von der Wien Donauraum GmbH (einer Tochter der Wien Holding) und Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien mit insgesamt 6,25 Mio. Euro finanziert wird, befindet sich am Donaukanal zwischen Marien- und Schwedenbrücke, dort wo jetzt die großen Pontons für die Abfertigung des Twin City Liners liegen. Nach Fertigstellung Mitte 2010 werden hier diese sowie die zur DDSG BLUE DANUBE  SCHIFFFAHRT GMBH. gehörenden Ausflugsschiffe "MS Schlögen", "MS Vindobona" und "MS Vienna" an- und ablegen. Pro Jahr werden an der Anlegestelle beim Schwedenplatz zurzeit bereits über 200.000 Passagiere abgefertigt. Für diese wird mit der neuen „Wien City“ noch höherer Komfort und Service geboten.
 
Architektur-Highlight
 
Das von den Architekten „fasch&fuchs“ gestaltete Gebäude fügt sich harmonisch in die bestehende Stadtarchitektur ein. Viel Glas und Stahl prägen das Bauwerk: 750 m² Glas und 300 Tonnen Stahl werden verarbeitet. Insgesamt hat die Schiffsstation eine Länge von 126 Metern und ist rund 17 Meter breit. Acht Meter weit ragt es über die Wasserfläche in den Donaukanal hinein. Die Bruttogeschossfläche beläuft sich auf 1.360 m² im Innen- und 1.600 m² im Außenbereich in Form von Terrassen und überdachten Kaivorflächen. Die Höhe des Gebäudes beträgt rund 13 Meter. Das besondere an dem Konzept: Das Bauwerk steht sozusagen auf "Stelzen". Das hat den Vorteil, dass Radfahrer und Fußgänger wie bisher auf den Kaivorflächen entlang des Donaukanals ungehindert unterwegs sein können.
 
Insgesamt wird das Bauwerk über drei Geschosse mit großzügigen Bereichen für Gastronomie, Handel, Ausstellungen und Veranstaltungen verfügen. Sanft abfallende Rampen führen vom Franz-Josefs-Kai in den Kern des Gebäudes. Von dort gelangt man mit Aufzügen bzw. über Treppen bis hinunter zum Wasser, wo die Schiffe anlegen. Die gastronomischen Angebote befinden sich auf allen drei Ebenen - ein Kaffeehaus am "Sonnendeck", ein Restaurant am "Hauptdeck" und die Gastronomie im Eventbereich auf den Vorkaiflächen und Pontons. Insgesamt bieten die Gastronomiebetriebe über 290 Indoor- und rund 100 Outdoor-Plätze. Zudem wird es ein Infozentrum für die Passagiere geben.
 
Gebaut wird in zwei Bauabschnitten. In Phase 1 bis März 2009 wurden in erster Linie die Arbeiten am Fundament erledigt und Rohre, Leitungen und Anschlüsse für Kanal, Strom und Fernwärme verlegt. In der zweiten Bauphase, die von Anfang September 2009 bis April 2010 laufen wird, wird dann das Gebäude errichtet. In der Zeit dazwischen - der Hauptsaison für den Schiffsverkehr von April bis Ende August 2009 - können der Schiffsbetrieb und der Freizeitspass am Donaukanal ungetrübt stattfinden.
 
Mehrwert für die Stadt
 
Durch die neue Schiffsstation gewinnt der Donaukanal zusätzlich an Attraktivität. Sowohl Wiens Touristen wie auch die Wienerinnen und Wiener werden davon profitieren. „Wien City“ ist somit ein gutes Beispiel für die Unternehmensphilosophie der Wien Holding: Sie entwickelt Projekte, die einen hohen Mehrwert für die Wirtschaft, die Lebensqualität und die Menschen bringen.
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